© Twentieth Century Fox France
Der letzte König von Schottland ©
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Fernsehen

TV-Tipps der Woche: Markante Männer mit interessanten Geschichten

Du willst nach Feierabend nur noch gemütlich einen Film anschauen, ohne dich davor durch das Programm kämpfen zu müssen, auf der Suche nach guten Formaten? Wir nehmen dir die Arbeit gerne ab!

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Hier ist unsere Liste der TV-Tipps der Woche. Wir haben dir für jeden Tag der Woche die Crème de la Crème des deutschen TV-Programms herausgesucht.

Montag, 12. März: The Fountain – Quell des Lebens

Mit The Fountain – Quell des Lebens kannst du am Montag gleich mit einem Star-Regisseur in die Woche einsteigen.

Darren Aronofsky, der Filmemacher hinter dem verstörenden Bibelthriller Mother!, dem oscarprämierten Psychothriller Black Swan und dem oscarnominierten Drama The Wrestler, drehte 2006 diese magische Liebesgeschichte.

In dem anspruchsvollen Fantasydrama mit Hugh Jackman und Rachel Weisz in den Hauptrollen geht es um einen Mann (immer Jackman), der in drei verschiedenen Zeitepochen in drei verschiedenen Leben auf der Suche nach einem Jungbrunnen ist, um seine geliebte Frau/Königin (immer Weisz) vor dem Tod zu bewahren.

Wie in anderen Aronofsky-Filmen entwickelt sich die Handlung zu einer Parabel, die aufzeigt, dass Schatten und Licht jeweils nur ein Teil der gleichen Medaille sind.

Wann & Wo

Am Montag, den 12. März, um 20.15 auf ONE
Dauer: 90 Minuten
Wiederholung am Samstag um 22.50 Uhr

Dienstag, 13. März: Mensch Franziskus! – Der unberechenbare Papst

Das ZDF bringt am Dienstag ein ausführliches Porträt über den aktuellen Pontifex, Papst Franziskus. Denn genau an diesem Tag vor fünf Jahren wurde der Argentinier und ehemalige Türsteher zum Oberhaupt der katholischen Kirche ernannt.

Seitdem überraschte er mit seinem regen Twitter-Account Pope Francis, der bereits 17 Millionen Follower hat, liberalen Statements bezüglich Homosexualität und Kondomen, sowie mit kapitalismuskritischen Aussagen.

Das Reportagenformat ZDFzeit zieht Bilanz über fünf Jahre Papst Franzikus.

© ZDF / Claudio Peri
Mensch Franziskus! am Dienstag um 20.15 Uhr auf dem ZDF © ZDF / Claudio Peri

Wann & Wo

Am Dienstag, den 13. März, um 20.15 auf dem ZDF
Dauer: 45 Minuten
Wiederholung in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag um 02.25 Uhr

Mittwoch, 14. März: Elser – Er hätte die Welt verändert

Elser – Er hätte die Welt verändert erzählt die wahre Geschichte des Hitler-Attentäters Georg Elser. Der Süddeutsche und eigentlich recht unpolitische Mann ließ am 8. November 1939 im Alleingang eine Bombe im Münchner Bürgerbräukeller explodieren. Diese sollte Adolf Hitler töten, der hatte den Raum allerdings schon früher verlassen.

Der Film gliedert sich in zwei zeitliche Erzählstränge. Einmal geht es um die Verhöre 1939 durch die Gestapo und in Rückblenden wird wiederum gezeigt, wer Georg Elser war und was ihn zu seiner Tat motivierte.

Das Historiendrama ist ein Film vom deutschen Regisseur Oliver Hirschbiegl. Zu seinen bekanntesten Werken gehört Das Experiment mit Moritz Bleibtreu aus dem Jahr 2001, Der Untergang über die letzten Tage vor Kriegsende im Führerbunker und Diana mit Naomi Watts in der Hauptrolle.

Wann & Wo

Am Mittwoch, den 14. März, um 20.15 auf der ARD
Dauer: 90 Minuten
Wiederholung um 0.20 Uhr, auch Arte um 0.40 Uhr

Donnerstag, 15. März: Coach Carter

Coach Carter ist ein Sportdrama mit Samuel L. Jackson aus dem Jahr 2005. Darin geht es um den Basketball-Coach Ken Carter, der das Team an einer High School in Richmond, Virginia, trainiert. Er will die Jungs aber nicht nur trainieren, sondern ihnen eine Vision fürs Leben geben, die sie dazu befähigen soll, ihr Leben ohne Kriminalität und Gewalt zu regeln. Der Film basiert auf einer wahren Begebenheit.

Zugegeben klingt das alles sehr kitschig und austauschbar. Das Drama ist aber tatsächlich lohnend zu sehen, alleine schon wegen der Darsteller. In dem knapp 13 Jahre alten Film sehen wir einen jungen Channing Tatum, Oscar-Gewinnerin und The Shape of Water-Star Octavia Spencer, sowie die damals sehr beliebte Sängerin Ashanti.

Wann & Wo

Am Donnerstag, den 15. März um 20.15 auf kabel eins
Dauer: 126/170 Minuten
Wiederholung um 1.25 Uhr

Freitag, 16. März: Transformers – Die Rache

Nach einer langen Arbeitswoche wünscht du dir am Freitagabend nur einen Blockbuster zur Unterhaltung, der nicht viel Köpfchen erfordert? Mit dem zweiten Teil von Transformers haben wir hier den perfekten Freitagsfilm zur Hand.

Der Actionmovie hat die gleichnamigen Spielfiguren von Haspro als Protagonisten. Diese intelligenten Maschinenwesen leben normalerweise auf dem Planeten Cybertron. Dort hat aber der machthungrige Bösewicht Megatron die Herrschaft an sich gerissen. Der sympathische Transformer Optimus Prime und seine Freunde sind deswegen auf der Erde und formieren sich zusammen mit zwei Erdlingen zum Gegenschlag!

Im zweiten Teil der Transformers-Reihe steht erneut ein Kampf der außerirdischen Roboter bevor, bei dem das Schicksal der Menschheit auf dem Spiel steht.

Die Actionkomödie ist von Michael Bay, der sich davor schon mit Bad Boys – Harte Jungs,  Bad Boys II, Pearl Harbor und Armageddon – Das jüngste Gericht einen Namen machen konnte. In den Hauptrollen sind Shia LaBeouf und Megan Fox zu sehen.

Wann & Wo

Am Freitag, den 16. März um 20.15 auf ProSieben
Dauer: 137/190 Minuten
Wiederholung am 18.März um 15.20 Uhr

Samstag, 17. März: Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht

Der Politthriller Der letzte König von Schottland – In den Fängen der Macht war 2006 der Überraschungserfolg schlechthin. In der Rolle von Ugandas Diktator Idi Amin gewann Forest Whitaker sogar den Oscar für den Besten Hauptdarsteller.

Der Film spielt im Jahr 1970. Der junge Schotte Garrigan, gespielt von Split– und X-Men-Star James McAvoy, ist der neue Leibarzt von Ugandas Machthaber Idi Amin. Der General wirkt zunächst sehr spendabel, charmant und charismatisch auf ihn. Bald erkennt der Arzt aber, dass der Lebemann ebenso ein grausamer und unberechenbarer Diktator ist.

Zusatzinformation: Den Dikator Idi Amin gab es wirklich. Er war von 1971 bis 1979 der Präsident von Uganda. Seiner brutalen Gewaltherrschaft sollen in nur acht Jahren zwischen 300 000 und 400 000 Menschen zum Opfer gefallen sein. Die Figur des jungen, schottischen Arztes ist jedoch komplett fiktiv! Die Geschichte beruht nicht auf wahren Begebenheiten.

Wann & Wo

Am Samstag, den 17. März um 22.05 auf Servus TV Deutschland
Dauer: 117/130 Minuten
Wiederholung um 1.45 Uhr

Sonntag, 18 März: Interstellar

Wir haben die Woche mit einem Star-Regisseur begonnen, wir wollen sie auch mit einem schließen. Am Sonntag läuft auf ProSieben der Weltraum Epos Interstellar von Christopher Nolan. Der Film war 2014 fünffach oscarnominiert, allerdings in eher technischen Kategorien wie „Bestes Setdesign“.

In dem Sci-Fi-Drama mit Matthew McConaughey, Anne Hathaway und Jessica Chastain geht es um einen NASA-Piloten, der sich auf eine Reise durch All begibt, um einen für die Menschen bewohnbaren Planeten zu finden. Denn die Erde ist von Dürren und Hungersnöten geplagt.

Wie Nolans Werk Inception besticht auch Interstellar mit grandiosen Special Effects und einer tiefergreifenderen zwischenmenschlichen Handlung, die von Liebe, Opfer und Verlust erzählt.

Das einzige Manko sind die sehr komplizierten Dialoge, in denen die Astronauten mit Fachwörtern um sich schmeißen und man als Zuschauer über mehrere Sätze inhaltlich nichts versteht. Es sei denn, du hast zufälligerweise Luft- und Raumfahrttechnik studiert. Um den Handlungsstrang verfolgen zu können, sind diese Dialoge aber nicht weiter von Bedeutung.

Wann & Wo

Am Sonntag, den 18. März um 20.15 auf ProSieben
Dauer: 157/215 Minuten
Wiederholung um 1.45 Uhr

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Laura Krimmer
Autor(in): Laura Krimmer
Ich arbeite als Journalistin Bereich Film und Musik. Popkultur ist meine Leidenschaft, seit ich ein kleines Kind bin. Besonders spannend finde ich die Verknüpfungen von Musik, Film, Politik und Medien mit unserem Alltag.

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