The Good Fight Staffel 2 | © Patrick Harbron / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved
© Patrick Harbron / 2017 CBS Interactive, Inc.
Fernsehen

The Good Fight, Staffel 2: Donald Trumps Tage sind gezählt!

Der Kampf um Gerechtigkeit lohnt sich immer, das wissen auch die Damen aus The Good Fight. Denn das Spin-Off der erfolgreichen Gerichtsserie The Good Wife ist zurück. Auch Staffel 2 bringt euch wieder starke Frauen, zudem noch harte Trump-Kritik und die kritische Hinterfragung der Justiz.

In New York zählt eine Uhr die Stunden bis zum Ende der Amtszeit von Donald Trump, der Gerichtsserie The Good Fight wiederum dienen die Tage seit der Vereidigung des amtierenden US-Präsidenten als Episodentitel der zweiten Staffel.

Nachdem sich die taffe Anwältin Diane Lockhart bereits gegen die männlichen Partner ihrer Kanzlei durchgesetzt hat, stellt sie sich nun dem umstrittenen US-Präsidenten, der bereits in der 7. Staffel von American Horror Story zum Gegenstand der Popkultur-Geschichte wurde.

ANZEIGE

Was ist eigentlich The Good Fight?

Bei The Good Fight handelt es sich um das Spin-Off der erfolgreichen Gerichtsserie The Good Wife. Anstatt sich über das Liebesleben ihres Sohnes Leonard Hofstadter aus The Big Bang Theory auszulassen, verteidigt die amerikanische Schauspielerin Christine Baranski nun als Anwältin Diane Lockhart ihre Klienten, die Firma und sogar ihr eigenes Leben.

© Patrick Harbron / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved
Leitfigur des Spin-Off: Christine Baranski in The Good Fight | © Patrick Harbron / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved

Muss ich The Good Wife gesehen haben?

Nein, als Spin-Off basiert The Good Fight zwar auf The Good Wife, besteht nichtsdestotrotz aber als eigenständige Serie. Im Großen und Ganzen existieren die beiden Serien in der gleichen fiktiven Welt: einem sehr realen Chicago. Doch da ein Anwalt stets bestens vorbereitet den Gerichtssaal betritt, hier ein paar Infos zur Vorgeschichte von Diane, Lucca und den Anwälten der Stadt des Windes.

Diane Lockhart hatte keinen leichten Weg an die Spitze. Daher gibt sie ihren Namen, der das Eingangschild der Kanzlei ziert, auch nicht leichtfertig auf. Ihrer Kollegin Lucca Quinn (Cush Jumbo) begegnet Diane bereits in The Good Wife, hier allerdings noch als Vertreterin der gegnerischen Partei.

Während einer Verhandlung ruft Lucca, entgegen des eindringlichen Wunsches von Diane, den Ballistikexperten Kurt McVeigh (Gary Cole) in den Zeugenstand. Nicht nur in der turbulenten Ehe von Kurt und Diane führt die Befragung zu Spannungen, auch die beiden Anwältinnen sind fortan nicht gut aufeinander zu sprechen.

© Patrick Ecclesine / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved
Ein unangenehmes Wiedersehen: Lucca Quinn und Diane Lockhart kennen sich bereits | © Patrick Ecclesine / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved

Was habe ich in Staffel 1 verpasst?

Ein Jahr nach den Ereignissen aus The Good Wife schließt Maia Rindell die Anwaltsprüfung erfolgreich ab und steigt in der Kanzlei ihrer Patentante, Diane Lockhart, ein.

In The Good Fight muss sich die britische Schauspielerin Rose Leslie anstelle von fleischgewordenen Drachen in Game of Thrones, mit Fabelwesen im übertragenen Sinne messen. Und für Leslie ist das Rechtsdrama eine erfolgsversprechende Alternative zum Fantasy-Epos, immerhin beweist sich die Schottin in The Good Fight als eine der herausragenden weiblichen Hauptfiguren.

Insbesondere als der Betrugsskandals ihres Vaters nicht nur ihren Ruf, sondern auch das Vermögen von Diane zunichte macht, zeigen sich die Stärken der beiden Frauen. In der rein afro-amerikanischen Kanzlei des Anwalts Adrian Boseman (Delroy Lindo) wagen beide einen Neustart. Doch der Finanzbetrug von Henry Rindell (Paul Guilfoyle) führt im Staffelfinale zu Maias überraschenden Inhaftierung.

© Elizabeth Fisher / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved
Vom Wildling zur Anwältin: Rose Leslie in The Good Fight| © Elizabeth Fisher / 2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved

Das kannst du in Staffel 2 erwarten

Obwohl sich die Macher von The Good Fight zunächst gegen eine tiefere Auseinandersetzung mit der aktuellen politischen Lage in den USA aussprachen, empfanden es Robert und Michelle King schlussendlich doch unumgänglich, genau das zu tun. The Good Fight startet bereits mit der Vereidigung von Donald Trump und bezieht sich in Staffel 2 nicht zuletzt durch die Episodentitel stets auf den amtierenden US-Präsidenten.

Ferner scheut die Gerichtsserie vor den Themen des sexuellen Missbrauchs und der Austragung politischer Kämpfe in den sozialen Medien ebenso wenig zurück, wie vor dem zunehmenden Waffenmissbrauch und der Kritik an der Polizeiarbeit in den USA.

© Patrick Harbron / ©2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved
Bereits in Staffel 1 Diskussionsstoff: Hast du Trump gewählt? | © Patrick Harbron / ©2017 CBS Interactive, Inc. All Rights Reserved

Doch der Ernsthaftigkeit wird auch die gewisse Portion Humor entgegengebracht. So meint Diane unter dem Einfluss bewusstseinserweiternder Mittel ein Pärchen beim Liebesakt in Trump-Masken zu sehen.

Vor allem aber besticht The Good Fight durch seine starken weiblichen Charaktere und diese werden auch in Staffel 2 durch Besuche von Jane Lynch als FBI-Agentin Madeline Starkey und Carrie Preston (True Blood) als die ungewöhnliche Juristin Elsbeth Tascioni unterstützt. Auch die Kanzlei Reddick, Boseman, Lockhart gewinnt durch Audra McDonald (Private Practice) als Liz Reddick-Lawrence eine neue Frau an der Spitze.

Gemeinsam widmen sich die Frauen der Verteidigung der einzigen gemeinsamen Konstante im Leben: dem Gesetz.

TEILEN
Melanie Schöppe
Autor(in): Melanie Schöppe
Melanie ist in einem wahren Full House groß geworden. Ein Harry-Potter-Marathon mit den zauberhaften Schwestern oder ein Gossip Girl-Abend mit den Friends wird für sie nur noch durch den perfekten Soundtrack abgerundet.

Inhalte mit Freunden teilen

Wenn Du diese Funktion akzeptierst, werden Deine Daten (z. B. die IP-Adresse, die URL der besuchten Webseite, das Datum und die Uhrzeit Deines Seitenbesuches) an Facebook, Google oder Twitter in ein Land außerhalb Deutschlands (z. B. USA) übermittelt und auch dort gespeichert. Diese Sozialen Netzwerke können somit diesen Webseitenbesuch Deinem bestehenden Account zuordnen, Dein Surfverhalten beobachten und dazu Profile erstellen und nutzen.