© 21st Century Fox
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Kino

Predator – Upgrade: Wie geht es mit Predators und Aliens weiter?

Im Film Predator – Upgrade (2018) kehrt der gefährlichste Jäger der Galaxis zurück. Und in diesem Teil der Filmreihe ist er noch größer, schneller und tödlicher. Was der neuste Kinostart aus dem Predator-Franchise für dich bereithält und ob der Zweikampf mit dem Alien weitergehen wird, erfährst du hier!

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„Es geschieht nur in ganz heißen Sommern… und diesen Sommer wird es sehr heiß.“

So unheilvoll berichtet die Soldatin Anna (Elpidia Carillo) im Sci-Fi-Action-Film Predator (1987) von den Besuchen des außerirdischen Jägers auf der Erde. Wie passend also, dass nach diesem heißen Sommer die tödliche Kreatur aus dem All in die Kinos zurückkehrt.

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Predator – Upgrade ist der mittlerweile vierte Teil der Reihe und der insgesamt sechste Film, in dem das Monster auftritt. Dieses Mal führte Shane Black die Regie, der schon im ersten Film eine kleinere Nebenrolle übernahm.

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Quinn McKenna (Boyd Holbrook, r.) in den Fängen des Predators | © 21st Century Fox

In Upgrade gerät der Elitesoldat Quinn McKenna (Boyd Holbrook) zufällig in Besitz der Ausrüstung des Außerirdischen. Nun macht eine zwielichtige Regierungsorganisation Jagd auf ihn, die die Technologie in ihre Hände kriegen will. Aber auch ein weiterer Predator sucht nach dem Equipment auf der Erde. Und genau dieses Monster hat so einige Upgrades an sich vornehmen lassen…

Wir verraten dir, wie es mit dem Predator-Franchise weitergeht und ob es ein Wiedersehen mit dem Erzfeind, dem Xenomorph aus den Alien-Filmen geben wird.

Wie passt Shane Blacks Predator – Upgrade in die Filmreihe?

Regisseur und Drehbuchautor Shane Black (The Nice Guys) kennt sich bestens im Predator-Franchise aus. Im ersten Film spielte er noch die Rolle des Rick, der eines der ersten Opfer des Jägers war.

Nachdem Black mit Iron-Man 3 seinen ersten Beitrag zur Welt der Filmuniversen leistete, die auch so schon voller Monster und Helden steckt, heuerte ihn Fox Studios sofort für Predator – Upgrade an. Ursprünglich plante das Studio, aus der Reihe einen Reboot zu machen. Black entschied sich jedoch gegen einen Neustart der Geschichte, um die Mythologie der Bewohner des Planeten Yautja Prime zu vertiefen.

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McKenna und die „Loonies“ (v.l.n.r: Boyd Holbrook, Trevante Rhodes, Michael Keegan-Key, Augusto Aguilera) | © 21st Century Fox

Predator – Upgrade spielt zeitlich zwischen Predator 2 und Predators aus dem Jahr 2010. Tatsächlich greift der Film viele Details aus den bisherigen Teilen auf und beinhaltet viele Referenzen zu seinen Vorgängern. Besonders zahlreich verstecken sie sich im ersten Akt, in dem die Evolutionsforscherin Casey Bracket (Olivia Munn) das erste Mal mit dem Außerirdischen konfrontiert wird.

Anspielungen auf andere Predator-Filme [Spoiler!]

In einem geheimen Labor der Regierung eröffnet ihr der CIA-Agent Traeger (Sterling K. Brown), dass die Menschheit schon lange von der Existenz der Außerirdischen weiß. Er nennt dabei zwei Vorkommnisse aus den Jahren 1987 und 1997 sowie weitere Besuche. Die Ereignisse aus diesen Jahren beziehen sich direkt auf die Vorgänger Predator und Predator 2.

Black versteckt aber noch weitere Anspielungen in dieser Szene. So wird einer der Wissenschaftler mit Namen Sean Keys von Jake Busey gespielt. Buseys Vater Gary (Alarmstufe Rot) spielte bereits in Predator 2 einen Alien-Jäger der Regierung. Sein Name: Peter Keys. Nicht nur, dass Vater und Sohn nun beide in dem Franchise auftreten, auch ihre Figuren stehen im gleichen Verwandtschaftsverhältnis zueinander.

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Die Jagd hat begonnen | © 21st Century Fox

Die Labor-Szene hält aber noch weitere Schmankerl für spitzfindige Fans bereit. Eine Glasvitrine beherbergt sogar Ausrüstungsgegenstände von früheren Jägern. Neben der obligatorischen Atemmaske und der Schulterkanone, stechen aber zwei weitere Waffen ins Auge.

Zwei Kampfspeere aus dem Yautja-Waffenarsenal werden ebenso ausgestellt. Einer davon ist unverkennbar der Speer aus Predator 2, mit dem das Monster in Los Angeles einst auf die Jagd ging. Der andere dürfte Fans aber überraschen, denn er stammt aus dem Spin-Off Alien vs. Predator.

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Lex (Sanaa Lathaan) mit dem Speer (Alien vs. Predator) | © 21st Century Fox

Lange Zeit nahmen Fans an, dass die auf den Comics und Videospielen basierenden Alien vs. Predator und Alien vs. Predator: Requiem nicht zum offiziellen Kanon gehören.

Deutet Shane Black etwa eine neue Runde im Duell der zwei bekanntesten Film-Aliens an?

Wie geht es mit Predator und Alien weiter?

Ob es mit der Reihe weitergehen wird, bleibt zunächst abzuwarten. Fest steht, dass der Produzent John Davis bestätigt hat, dass Predator – Upgrade zwei Sequels folgen, bei denen ebenfalls Black Regie führen soll. Auch das Ende des Films, das nach einem umfangreichen Nachdreh völlig verändert wurde, deutet einen Nachfolger an.

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Geht der Showdown der Filmmonster weiter? | © 21st Century Fox

Die entscheidende Instanz über die Zukunft von Predator und Alien werden neben dem Einspielergebnis aber wohl die neuen Besitzer des Franchise sein, die Walt Disney Company.

Im Juli 2018 übernahm Disney 21st Century Fox für 71 Milliarden Dollar und erwarb damit auch die Rechte an den Filmmonstern. Die Kreaturen werden hier wohl nur eine Chance haben, sollte Predator – Upgrade ein Kassenhit werden.

Die letzten Vertreter des Franchise konnten sich nicht gerade mit Ruhm bekleckern. Obwohl Alien vs. Predator ein vorzeigbares Einspielergebnis verzeichnen konnte, kam der Film nicht gut bei Fans und Kritikern an. Alien vs. Predator: Requiem avancierte weder zu einem Publikums- noch Kritikerliebling und Ridley Scotts letzter Xenomorph-Solofilm, Alien: Covenant blieb weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

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Werden wir das Alien je wieder in voller Pracht auf der großen Leinwand sehen? | © 21st Century Fox

Das „Maus Haus“ arbeitet momentan mehr denn je an Familienunterhaltung und den Superhelden, die die Fans im Marvel Universum wohl am liebsten sehen wollen. Nur ein finanzieller Erfolg von Upgrade könnte Disney dazu bringen, von seiner Erfolgsformel abzurücken und bei einem der Sub-Filmstudios Alien und Predator wieder zu neuer Stärke zu verhelfen.

Wenn du noch nicht genug von fremden Besuchern hast, haben wir für dich ein paar ungewöhnliche Alien-Filme, die du garantiert noch nicht gesehen hast.

 

 

 

 

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Manuel Schellhardt
Manuel würde gerne selber Filme machen. Da ihm aber noch das Equipment und know-how fehlt, schreibt er erstmal lieber über Filme und Serien. Vor allem Science-Fiction und Horror haben es ihm angetan.

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