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Sausage Party & Co.: Die 6 besten Kifferfilme auf Netflix

Der Animationsspaß Sausage Party startet auf dem Streaming-Dienst Netflix. Grund genug für uns, mal die sechs besten, aktuell auf Netflix streambaren Stoner-Filme vorzustellen – es darf gelacht werden.

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Sausage Party: Nichts für Kinder!

Sausage Party kommt kindlich daher, ist aber unfassbar schweinisch für einen Animationsfilm: Hotdog-Würstchen Frank (Stimme im Original: Seth Rogen) lebt wie alle Lebensmittel in den Regalen des Supermarktes.

Der größte Traum aller ist es, von den Göttern (den menschlichen Shoppern), gekauft zu werden. Hinter der großen Eingangstür des Supermarktes vermuten sie das Paradies.

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Noch ahnen die naiven Würstchen nichts | © Sony Pictures

Hotdog-Brötchen Brenda hat es Protagonist Frank besonders angetan. Zu gerne würde er sein Würstchen in ihr Brötchen stecken – hey, das ist ja schließlich vom Hersteller so vorgesehen.

Die fröhliche Supermarkt-Existenz der Lebensmittel erleidet jedoch einen herben Dämpfer, als ein Honigsenf-Glas zurückgegeben wird: Frank, Brenda und die beiden Würstchen Carl und Barry erfahren vom Horror der Küche!

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Die schreckliche Erkenntnis in der Küche | © Sony Pictures

Hinter Sausage Party stecken die Autoren Seth Rogen und Evan Goldberg. Sie hatten die Idee zum ab 16 Jahren freigegebenen Erwachsenen-Animationsspaß im Gewand eines Kinderfilms.

Das Erfolgs-Duo verfasste bereits die Skripte zu so großartigen (nicht-animierten) Komödien wie Superbad, Das ist das Ende, The Interview oder dem nächsten Platz in unserer Liste: Ananas Express. Gerade Seth Rogen ist auch als Darsteller extrem erfolgreich und machte auf der großen Leinwand den Slacker als Typ und Figur salonfähig: ein erwachsener Mann, der gerne kifft, infantil ist und jede Menge Blödsinn anstellt.

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Erdnussbutter kann’s nicht fassen: Nie wieder Marmelade | © Sony Pictures

Mit Sausage Party haben sie einen Animationsfilm im Stil und Look der Pixar-Studios (WALL·E, Findet Nemo) auf die Leinwand gezaubert, der vor schlüpfrigen Sexwitzen und Popkultur-Anspielungen nur so überquillt. Neben Sausage Party sind auch einige andere grandiose Animationsfilme ganz eindeutig nicht nur an Kinder gerichtet.

Wer also die Nerven für „verstörende“ Szenen wie die einer Der Soldat James Ryan-Persiflage hat, sollte sich dieses einfallsreiche Küchenmassaker nicht entgehen lassen. Wo sonst bekommt man schließlich noch eine Nudeldose zu sehen, deren „Gedärme“ aus dem weggefetzten „Bauch“ heraushängen? Gekifft wird natürlich auch nicht zu knapp …

Sausage Party – Es geht um die Wurst ist auf Netflix verfügbar (Link zur Anzeige).

Ananas Express: Kiffen galore

Eine DER Kiffer-Komödien, so abgefahren witzig und locker entspannt, wie es in diesem Genre eben sein muss:

Mittzwanziger Dale Denton (Seth Rogen) raucht den ganzen Tag Joints und hat eine 18-jährige Freundin (Amber Heard). Bei seinem verpeilten Dealer Saul Silver (James Franco) erwirbt der Slacker „Ananas Express“, ein besonders potentes Super-Gras. Doch direkt im Anschluss wird er Zeuge eines Mords: Unterweltboss Ted (Gary Cole) erschießt einen Konkurrenten.

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James Franco und Seth Rogen in Ananas Express | © Sony Pictures

Überhastet lässt Dale einen gerade erst erworbenen Ananas Express-Joint am Tatort fallen – und Mörder Ted, der genau diese Sorte Marihuana vertreibt, kommt so Dealer Saul und seinem Kunden auf die Spur. Die Flucht vor den Gangstern wird für die beiden Chaoten durch ihren Dauerkonsum nicht gerade erleichtert…

Die Action-Komödie Ananas Express ist ein Heidenspaß, und man muss zu ihrem Genuss auch nicht in rauschhaften Zuständen unterwegs sein, um das bunte Treiben so richtig zu genießen.

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Das Chaos-Trio komplett | © Sony Pictures

Schließlich kombiniert Regisseur David Gordon Green seine sympathischen Darsteller mit einem originellen Drehbuch. Das lebt vor allem von einigen, nirgendwo und überall hinführenden Mono- und Dialogen, die die teils herrlich witzigen, ausufernden Gedankengänge der zugedröhnten Protagonisten wiedergeben. Kombiniert mit einigen abgedrehten Action-Einlagen und aberwitzigen Einfällen steht einem gelungenen Couchabend vor dem Fernseher nichts mehr im Wege.

Ananas Express ist bei Netflix verfügbar (Link zu Anzeige).

Harold & Kumar: Roadtrip des Wahnsinns

In der Kiffer-Kult-Komödie Harold & Kumar rauchen die Titelfiguren erstmal einen Joint (klar!). Dann sehen die von Kal Penn und John Cho gespielten Stoner im Fernsehen einen Werbespot für den Burgerladen „White Castle“ – und beschließen, dass sie jetzt diesen und nur diesen Hamburger essen müssen!

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Die kiffenden Protagonisten | © Constantin Film

Doch damit gehen die Probleme los: Das nächstgelegene White Castle hat zugemacht! So begeben sich Harold und Kumar auf eine Roadtrip-mäßige Odyssee, während sie – unter anderem – auf einen aggressiven Waschbären und Neil Patrick Harris auf Ecstasy treffen.

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Malin Akerman macht den beiden eindeutige Angebote | © Constantin Film

Strenggenommen handelt es sich bei der Kiffer-Komödie Harold & Kumar – inzwischen zur Trilogie geworden – um einen Episoden-Film bzw. eine Sketch-Comedy-Show. Die lose verbundenen Szenen fügen sich stetoskopartig zu einem herrlich schrulligen, verrückten Ganzen zusammen. Der anfängliche Burger-Wunsch bringt hier die Handlung beziehungsweise den Roadtrip lediglich ins Rollen.

Und das ist vor allem wegen seiner beiden hochsympathischen Kindskopfhelden ein reines Vergnügen.

Harold & Kumar ist auf Netflix verfügbar (Link zu Anzeige).

Ali G in da House: Wicked!

Ein Kifferfilm-Klassiker von Allzweck-Comedy-Kanone Sacha Baron Cohen (Borat): Im Londoner Vorort Staines lebt Ghetto-Kid und Loser Ali G (Baron Cohen) bei seiner Großmutter und bezieht Sozialhilfe. Durch eine Protest-Aktion wird Finanzminister David Carlton (Charles Dance) auf Ali G aufmerksam und macht ihn zum Kandidaten der Regierungspartei für das britische Parlament.

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Ali G mischt die Politik auf | © United International Pictures

Doch die Aktion ist eine politische Intrige des Ministers: Der Plan ist, dass Ali G die Wahl verliert! So will der hinterhältige Carlton den amtierenden Premierminister beerben.

Der Plan geht allerdings nach hinten los, denn Ali G ist schnell erfolgreicher als gedacht. Als Stimme der Jugend zieht der Möchtegern-Gangster ins Unterhaus ein (da House) und macht auch danach munter weiter politische Karriere – und das alles trotz seiner absoluten Inkompetenz …

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Möchtergern-Gangster Ali G | © United International Pictures

Ali G-Darsteller Sacha Baron Cohen hat schon einige geniale Figuren erschaffen: Neben dem kasachischen „Journalisten“ Borat und Mode-Experte Brüno ist Ali G jedoch eindeutig eine der bekanntesten und beliebtesten.

In der Kunst-Figur Ali G vermengen sich Gangster Rap-Attitüden und die Nachahmung der schwarzen urbanen Kultur durch weiße Jugendliche, die möglichst „hart“ herüberkommen wollen („Wigger“).

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Hot Tub – Der Whirlpool… ist ’ne verdammte Zeitmaschine

Hot Tub – Der Whirlpool… ist ’ne verdammte Zeitmaschine ist nicht auf den ersten Blick eine Stoner-Komödie. Auf den zweiten dafür umso mehr, denn die abgedrehte, wilde Handlung lässt eine berauschte Gesellschaft von Mitvierzigern angeführt von John Cusack auf einen abgedrehten Trip durch Zeit und Raum antreten.

Zur Story: Die Freunde Adam (John Cusack), Lou (Rob Corddry) und Nick (Craig Robinson) stecken in einer veritablen Midlife-Crisis: Party-Animal Lou hat gerade einen Selbstmordversuch hinter sich. Um den „Violator“ genannten Lou abzulenken, fahren die drei Freunde in einen Skiort in den Bergen, wo sie als junge Männer eine rauschende Party gefeiert haben.

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Die vier Protagonisten in ihrer Zeitmaschine | © Twentieth Century Fox

Nachts lassen sie es im Hotel-Whirlpool krachen, und verschütten dabei den illegalen russischen Energy-Drink „Chernobly“ über die Elektrik. Der Pool wird zur Zeitmaschine, die drei Freunde und Adams Neffe Jacob (Clark Duke) reisen ins Jahr 1986 und sehen für ihre Mitmenschen plötzlich wieder so jung aus wie damals …

Zeitmaschinen kommen in Filmen in sehr unterschiedlicher Form daher (man denke nur an den legendären DeLorean aus Zurück in die Zukunft). Doch auf die urkomische Idee, einen Whirlpool als ein solches Vehikel zu zeigen, ist wohl in der Filmgeschichte bisher noch niemand gekommen.

Hot Tub – Der Whirlpool… ist ’ne verdammte Zeitmaschine ist auf Netflix verfügbar (Link zu Anzeige).

Spring Breakers: Hedonismus & Gewalt

Und zum Abschluss ein kleiner Skandalfilm, der ähnlich kontroverse Reaktionen hervorrief wie Darren Aronofskys hoch-metaphorisches Werk mother!:

In Spring Breakers begehen die College-Studentinnen Candy (Vanessa Hudgens), Brit (Ashley Benson) und Cotty (Rachel Korine) einen Überfall, um sich ihren Spring Break-Urlaub zu finanzieren. Gemeinsam mit der schüchternen, religiösen Faith (Selena Gomez) fahren sie nach Florida, feiern wild und landen im Knast.

Gangster Alien (James Franco) stellt überraschend die Kaution und die Partygirls feiern einfach mit dem wohl abgedrehtesten Drogendealer der Stadt in dessen Villa weiter. Bald folgen Raubüberfälle und wilde Schießereien…

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Sexistisch oder subversiv? Die Meinungen gehen auseinander | © A24

Spring Breakers ist einer jener Filme, denen man mit einer Zusammenfassung der Handlung so gar nicht gerecht wird. Den halluzinogenen Trip von Regisseur Harmony Korine (Gummo) muss man selbst gesehen haben, denn der subversive Gangster- und Party-Streifen ist in erster Linie eine sinnliche Erfahrung.

Neben Korines Inszenierung, die an Musikvideos erinnert, hängt das in erster Linie mit dem grandiosen Darstellerinnen zusammen: Selena Gomez, Vanessa Hudgens und Ashley Benson sind ehemalige Kinder- und Teen-Stars, die hier durchgängig aufreizend und komplett im Gegensatz zu ihrem vorherigen Image in Szene gesetzt werden (was dann auch teils heftige Reaktionen hervorrief).

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Neonfarben und Posen en masse in Spring Breakers | © A24

Nichtsdestotrotz ist Spring Breakers ein visuell faszinierendes Werk, in dem ganz nebenbei auch James Franco mit einer Tour de Force-Performance glänzt.

Nicht unähnlich des 2017er Franco-Werkes The Disaster Artist, in dem der Tausendsassa den grenzdebil-genialen Tommy Wiseau verkörpert und die Hintergrundgeschichte zu The Room liefert, der als einer der schlechtesten Filme aller Zeiten gilt.

Spring Breakers ist auf Netflix verfügbar (Link zu Anzeige).

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