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Halloween 2018: Remake, Reboot oder Sequel?

Michael Myers ist zurück! Im neuen Teil der Halloween-Filmreihe geht der stille Serienmörder wieder auf Teenager-Jagd. Wie frisch ist das Slasher-Franchise nach 40 Jahren und wie passt der neueste Ableger in die Halloween-Timeline? Wir geben dir die Antworten.  

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Es geschah in einer kalten Oktobernacht im Jahr 1978. Es war Halloween. Die nichtsahnende Schülerin Laurie Strode (Jamie Lee Curtis) war gerade bei ihren Nachbarn babysitten, als sie eine merkwürdige Gestalt durch das Fenster sah.

Bei dieser Gestalt handelte es sich um den 21-jährigen Michael Myers (Nick Castle). Der psychopathische Killer brach eine Nacht zuvor aus einer Nervenheilanstalt aus, in der er nach dem Mord an seiner eigenen Schwester für 15 Jahre eingesperrt war. Zurück in seiner alten Heimatstadt Haddonfield wollte der brutale Geisteskranke sein blutiges Werk vollenden.

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Mit dieser Prämisse schockte John Carpenter damals das Publikum, als er Halloween – Die Nacht des Grauens veröffentlichte. Der Film brachte das Slasher-Genre in den Mainstream und gehört bis heute zu den Horror-Schockern, die du als Gruselfan gesehen haben musst.

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Michael Myers, der unaufhaltsame Serienkiller | © Warner Home Video

Passend zum schaurigen Feiertag kehrt Halloween in die Kinos zurück! Dieses Mal mit neuem Regisseur, neuer Besetzung und ein paar alten Bekannten. Ob dir der neue Halloween-Film eine Nacht des Grauens beschert, erfährst du hier.

Wie passt Halloween (2018) in den Michael Myers-Mythos?

Halloween (2018) ist der mittlerweile zehnte Film, in dem der Psychokiller Michael Myers auftritt. Vier Nachfolger erzählten im Anschluss an den 78er-Hit die Geschichte von Myers weiter. 2007 folgte ein Remake und zwei Jahre später ein dazugehöriges Sequel, bei denen der Rockmusiker und Horror-Experte Rob Zombie Regie führte.

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Laurie und ihre Tochter Karen (Judy Greer) ahnen, dass etwas Böses kommt | © Universal Pictures International Germany GmbH

Bis heute gilt Michael Myers als Kultfigur unter den Bösewichten, die einen der höchsten Kill-Counts haben und unzählige Male gestorben sind.

Im neuesten Streifen der Slasher-Reihe übernahm David Gordon Green die Regie, dessen Komödie Ananas Express zu den besten Kifferfilmen auf Netflix gehört. Gemeinsam mit seinem Schreibpartner Danny McBride (Alien: Covenant) betreten sie neue und zugleich alte Wege. Denn Halloween (2018) ist quasi ein Reboot der Reihe, das aber nur die Nachfolger des Horror-Klassikers ignoriert.

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Der Serienkiller ist zurück | © Universal Pictures International Germany GmbH

Genau 40 Jahre sind vergangen, seitdem Michael Myers (Castle) versuchte, Laurie Strode (Curtis) umzubringen. Während der Killer in einer neuen Anstalt einsaß, bereitete sich die traumatisierte Laurie schon auf seine Rückkehr vor, was sie aber von ihrer Tochter Karen (Judy Greer) sowie Enkelin Allyson (Andi Matichak) entfremdete. In der Nacht vor Halloween kann Michael bei einem Gefangenentransport erneut entkommen und macht sich auf die Suche nach Laurie.

Eine gelungene Hommage an John Carpenter

David Gordon Greens Beitrag zum Halloween-Franchise bringt etwas frischen Wind in die eingestaubte Slasher-Reihe. Green entschlackt die Geschichte um den Serienkiller, die nach dem vierten Teil immer konfuser und überladener wurde. Damit greift der Regisseur die simple Erzählweise von John Carpenters Werk auf, die weitestgehend auf Erklärungen zu Myers‘ Motivation verzichtete.

Wo wir vom Horror-Meister persönlich sprechen: John Carpenter ist auch an diesem Film beteiligt. Erneut stammt der gesamte Soundtrack vom Regisseur und Musiker. Die Neuauflage des berühmten Halloween-Themas wird dir sofort Gänsehaut bereiten. Zudem war Carpenter als Produzent aktiv. Obwohl bereits Sequels zu Halloween (2018) geplant sind, versicherte er aber, das dies wahrscheinlich sein letzter Ausflug nach Haddonfield wird.

Gemeinsam mit Carpenter schufen Green und McBride einen gelungenen Grusel-Spaß, der den Geist von Halloween – Nacht des Grauens wieder auferstehen lässt. Der neue Halloween weist viele Referenzen zum Original auf und bildet einige der ikonischsten Momente auf clevere Art nach. Zwar lässt der eine oder andere zu gewollte Witz in der ersten Hälfte des Films etwas die Spannung raus, dafür überzeugen die gruseligen Szenen umso mehr.

Gekonnt inszeniert Green den Serienkiller Michael Myers, der hier wie eine Naturgewalt über die Strode-Familie hereinbricht. Bedrohlich füllt der Serienkiller teilweise fast den gesamten Bildrahmen in seinen Szenen aus, nur um wenig später aus unserem Blickfeld zu verschwinden. Myers ist eine starke physische Präsenz und gleichzeitig wie ein Geist. Seit dem ersten Film wirkte der Killer nicht mehr wie eine solch unaufhaltbare Gefahr.

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Lorie kämpft um ihr Überleben | © Universal Pictures International Germany GmbH

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass zwar Halloween (2018) nicht an den virtuosen Low-Budget-Charme des ersten Films herankommt, dies aber auch nicht unbedingt nötig hat. David Gordon Green erschuf vielmehr seine eigene, moderne Vision von Halloween, die dir einen schaurig-unterhaltsamen Kinoabend bescheren wird.

Bist du eine unaufhaltsame Naturgewalt wie Michael Myers oder bist du gewieft wie Jigsaw? Mache unser Psycho(killer)-Quiz und finde heraus, welche Horrorikone du bist.

Alles rund um die Themen Halloween und Horrorfilme findest du in unserem schaurigen Themenspecial:

 

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Manuel Schellhardt
Manuel würde gerne selber Filme machen. Da ihm aber noch das Equipment und know-how fehlt, schreibt er erstmal lieber über Filme und Serien. Vor allem Science-Fiction und Horror haben es ihm angetan.

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