Home Filme & Serien 50 Jahre Mondlandung: 6 Filme, die das Weltall und Raumfahrt realistisch darstellen

50 Jahre Mondlandung: 6 Filme, die das Weltall und Raumfahrt realistisch darstellen

von Manuel Schellhardt
Lesezeit: 6 Min.

Am 20. Juli 1969 landeten Neil Armstrong und Edwin „Buzz“ Aldrin als erste Menschen auf dem Mond. Das sogenannte Space Race, das Rennen um die Vorherrschaft im All zwischen den USA und der Sowjetunion, entschieden die Amerikaner für sich. Passend zum 50. Jahrestag erfährst du bei uns, welche Filme Raumfahrt und das Weltall realistisch darstellen.

2001: Odyssee im Weltraum (1968): „Science“ trifft erstmals auf „Fiction“

Als Stanley Kubrick im Jahr 1968 2001: Odyssee im Weltraum in die Kinos brachte, veränderte der Regisseur für immer das Science-Fiction-Genre. So lebensecht und vorausschauend hatte noch niemand die Zukunft im Film gezeigt. Selbst 50 Jahre später wird 2001 übrigens derzeit wieder in einigen Kinos aufgeführt.

2001: Odyssee im Weltraum

Eine Kolonie auf dem Mond – bleibt sie ein Traum? | © Warner Bros.

Dank der Unterstützung durch NASA und Industrie war Kubricks Werk näher an der Realität als andere Filme jener Zeit – und das, obwohl die Erforschung des Alls gerade erst begonnen hatte. Die Authentizität von 2001 ist nach wie vor beeindruckend, auch trotz des Umstandes, dass Kubrick mit einigen wenigen Vorhersagen daneben lag.

Das zeigt 2001: Odyssee im Weltraum richtig:

Man and the Moon

Das Modell einer rotierenden Raumstation nach Wernher von Brauns Idee | © Walt Disney Home Entertainment

Hier lag 2001: Odyssee im Weltraum falsch:

Wenn du wenig Hoffnung für die Zukunft hast, liest du hier alles über die deprimierendsten Serien-Dystopien.

Apollo 13 (1995): Verfilmung einer Beinah-Katastrophe

Im April 1970, nur wenige Monate nach der ersten Mondlandung, entging die NASA nur knapp ihrer potenziell größten Katastrophe: Auf dem Weg zum Erdtrabanten explodierte einer der Sauerstofftanks der Apollo 13-Mission. Die drei Astronauten Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise schafften es gerade noch heil zurück zur Erde.

Bill Paxton, Tom Hanks & Kevin Bacon in Apollo 13

„Houston, wir haben ein Problem“ – Die Crew der Apollo 13 (Bill Paxton, Tom Hanks und Kevin Bacon) | © Universal

Regie-Veteran Ron Howard (Solo: A Star Wars Story) verfilmte die Beinah-Katastrophe mit Tom Hanks, Bill Paxton und Kevin Bacon in den Hauptrollen. Das Historiendrama wurde bei der Oscar-Verleihung mit zwei Preisen ausgezeichnet.

Das zeigt Apollo 13 richtig:

Jim Lovell, Jack Swigert & Fred Hais

Die echte Crew der Apollo 13: (v. l. n. r.) Jim Lovell, Jack Swigert & Fred Hais | © Gemeinfrei (NASA)

Hier lag Apollo 13 falsch:

Gravity (2013): Atemberaubende Schwerelosigkeit

Einen atemberaubenden Weltraumspaziergang zeigte uns Alfonso Cuarón (Roma) in Gravity. In dem siebenfach oscarprämierten Sci-Fi-Thriller muss die Astronautin Ryan Stone (Sandra Bullock) einen Weg zurück zur Erde finden, nachdem ihre Raumfähre im Orbit zerstört wird.

Sandra Bullock & George Clooney in Gravity

Die Astronauten Stone (Sandra Bullock) und Kowalsky (George Clooney) bei ihrer Routine im All |

Gravity ist nicht nur technisch brillant umgesetzt, sondern stellt das All als eine wirkliche Bedrohung für den Menschen dar. Regisseur Cuarón, der stets ein Auge für Details hat, hielt sich an viele grundlegende Gesetze der Raumfahrt, auch wenn er sie sich für die Dramaturgie einige Male hinbiegen musste.

Das zeigt Gravity richtig:

International Space Station

Die Internationale Raumstation ISS im Satellitenorbit| © Gemeinfrei (NASA)

Hier lag Gravity falsch:

Interstellar (2014): Auf zur nächsten Galaxie

In Christopher Nolans Interstellar ist der Aufbruch zu neuen Planeten die letzte Hoffnung der Menschheit, denn anhaltende Staubstürme machen die Erde in der Zukunft unbewohnbar. Der Astronaut Cooper (Matthew McConaughey) und seine Crew (u. a. Anne Hathaway) reisen durch ein Wurmloch, um in einer anderen Galaxis einen neuen Heimatplaneten zu finden.

Matthew McConaughey in Interstellar

Cooper (Matthew McConaughey) fliegt durch die Tiefen des Alls | © Warner Bros.

Für seine Hommage an 2001: Odyssee im Weltraum arbeitete Nolan (The Dark Knight) eng mit dem amerikanischen Physiker Kip Thorne zusammen. Thorne bestand darauf, Interstellar so wissenschaftlich akkurat wie möglich zu halten. Kleinere Abweichungen waren nur erlaubt, wenn es die Handlung des Films nicht anderweitig zuließ.

Das zeigt Interstellar richtig:

Schwarzes Loch

Visualisierte Computersimulation eines schwarzen Lochs | © Pixabay

Hier lag Interstellar falsch:

Der Marsianer – Rettet Mark Watney (2015): Überleben auf dem roten Planeten

Nicht nur der Milliardär Elon Musk träumt vom roten Planeten. Auch halbdokumentarische Serien wie The Mars Generation stellen die Frage, ob du in 15 Jahren zu unserem Nachbarnplaneten aufbrechen und dort leben könntest.

Matt Damon in Der Marsianer

Mark Watney (Matt Damon) ist auf dem Mars auf sich allein gestellt | © 20th Century Fox

Ob du auf dem Mars im Notfall auch alleine überleben könntest, zeigt dir Ridley Scott mit seinem oscar-nominierten Science-Fiction-Drama Der Marsianer  Rettet Mark Wartney. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Andy Weir ist Matt Damon als gestrandeter Astronaut auf dem Mars auf sich allein gestellt, bis Rettung eintrifft.

Das zeigt Der Marsianer richtig:

Sojourner

Der Mars-Rover Sojourner, fotografiert vom Mars-Lander Pathfinder | © Gemeinfrei (NASA/JBL)

Hier lag Der Marsianer falsch:

Fürchtest du dich vor den unendlichen Weiten des Alls? Wenn nicht, jagen dir diese Sci-Fi-Horrorfilme garantiert Angst ein!

Aufbruch zum Mond (2018): So echt war das All noch nie

„Ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein großer Sprung für die Menschheit.“
Diese berühmten Worte sprach Neil Armstrong, als er als erster Mensch einen Fuß auf den Mond setzte. Einen großen Sprung im Kino schaffte auch Damien Chazelle (La La Land) im letzten Jahr mit Aufbruch zum Mond.

Ryan Gosling in Aufbruch zum Mond

Neil Armstrong (Ryan Gosling) und seine Crew sind bereit, Geschichte zu schreiben | © Universal Pictures

Passend zum 50. Jubiläum der Mondlandung erzählt das Historiendrama wie Armstrong (Ryan Gosling) das Apollo-Programm, bis hin zum historischen Flug, erlebte. Aufbruch zum Mond ist nicht nur ein äußerst persönlicher, sondern auch einer der realistischsten Filme über die Raumfahrt.

Das zeigt Aufbruch zum Mond richtig:

Gemini 7

Ein Gemini-Raumschiff im Erdorbit | © Gemeinfrei (NASA)

Hier lag Aufbruch zum Mond falsch:

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