Home Filme & Serien Die 7 besten Hai-Filme aller Zeiten: Horror aus der Tiefe

Die 7 besten Hai-Filme aller Zeiten: Horror aus der Tiefe

von Tim Seiffert
Jason Statham auf einem Poster von Meg
Lesezeit: 6 Min.

Haie: Sie sind der Grund, warum wir beim Schwimmen im Meer ein mulmiges Gefühl bekommen. Ihren mörderischen Ruf verdanken die zahnbewehrten Ozeanräuber aber vor allem den Filmen über sie. Hier findet ihr die besten, blutigsten und beängstigendsten Hai-Horror-Filme, die euch mit Sicherheit bei eurem nächsten Strandbesuch im Kopf herumgeistern werden.

Der weiße Hai: Der Kult-Klassiker von Stephen Spielberg

Als eine zerfetzte Leiche am Strand angespült wird, vermutet Polizeichef Brody (Roy Schneider) schnell einen Haiangriff – doch niemand will ihm glauben. Immer mehr Tote sammeln sich an und Brody wird gemeinsam mit dem Haijäger Quint (Robert Shaw) und dem Meeresbiologen Matt Hooper (Richard Dreyfuss) ausgesandt, das Monster zu töten.

Bild aus Der weiße Hai

Mensch gegen Hai: Kampf auf hoher See | ©Universal Pictures

Darum solltest du Der weiße Hai sehen:

Stephen Spielbergs Der weiße Hai gilt zu Recht als Vor- und Wegbereiter des Tierhorror-Genres und schlug seinerzeit ein wie eine Bombe. Eine regelrechte Hai-Hysterie erfasste die Menschen, die den Film gesehen hatten. Der weiße Hai prägte erstmals das Bild des Hais als der monströse, blutrünstige Killer, wie wir es noch heute von ihm im Kopf haben. Ein Umstand, den der Autor der Vorlage, Peter Bechleyn, übrigens nachträglich bereute.

Nichtsdestotrotz ist und bleibt Der weiße Hai ein hervorragender Thriller, der nicht nur durch seinen hervorragenden Cast und die schaurige Hai-Attrappe beeindruckt, sondern auch durch seine revolutionäre Inszenierungsweise. Jedenfalls ist Gänsehaut bei den Aufnahmen aus der Sicht des Hais, verbunden mit der zermürbend-packenden Filmmusik von John Williams, garantiert.

Lass die Finger weg, wenn …

… du von Anfang an volle Action willst. Der weiße Hai lässt sich Zeit mit seinem Aufbau, wodurch die Hai-Angriffe und der finale Kampf Mensch gegen Monster aber nur umso intensiver wirken.

47 Meters Down: Eingesperrt im Ozean voller Haie

Eigentlich wollten sie nur Haie beobachten, doch als das Kabel ihres Käfigs reißt, sitzen die beiden Schwestern Lisa (Mandy Moore) und Kate (Claire Holt) am Grund des Meeres fest. Ihr Sauerstoffvorrat sinkt und um sie herum wimmelt es nur so von Haien.

Bild aus 47 Meters Down

Noch scheint alles sicher… | © Universum Film

Darum solltest du 47 Meters Down sehen:

47 Meters Down ist einer der Filme, die vor allem mit ihrer Atmosphäre punkten können. Und wenn man nach der etwas langgezogenen Einführung erstmal mit den beiden Frauen am Meeresgrund im Haikäfig sitzt, raubt die Spannung dir förmlich den Atem.

Vor allem die tiefste Finsternis vermittelt dabei schnell ein klaustrophobisches Gefühl, das dadurch nicht besser wird, dass aus dieser Schwärze zu jedem Zeitpunkt ein Hai herausschießen könnte. Zusammen mit der nervenzerreißenden Inszenierung und einigen Schockmomenten macht das 47 Meters Down in jedem Fall einen Sprung ins kalte Wasser wert.

Lass die Finger weg, wenn:

… du selbst professioneller Taucher bist, denn ansonsten könnte dir der fehlende Realismus ganz schön den Spaß verderben. Für die Dramaturgie biegt sich 47 Meters Down nämlich einige elementare Aspekte wie Druckausgleich, Dekompression und die damit verbundenen Auftauchzeiten ganz schön zurecht.

The Shallows: Blake Lively, ein Fels und ein Weißer Hai

Surferin Nancy (Blake Lively) wird beim Wellenreiten von einem riesigen Weißen Hai angegriffen,  kann sich aber mit Müh und Not auf einen einsam aus dem Wasser ragenden Felsen retten.  Allein und verletzt muss sie es nun zurück ans Ufer schaffen, doch der Hai umkreist noch immer hungrig ihre magere Zuflucht

Blake Lively in The Shallows

Alleine im Hairevier: Surferin Nancy (Blake Lively) | © Sony Pictures

Darum solltest du The Shallows sehen:

Die Prämisse von The Shallows ist äußert simpel, dafür aber auch extrem effektiv. Allein die Vorstellung, auf einem winzigen Felsen im Jagdrevier eines Hais festzusitzen, lässt einem das Blut in den Adern gefrieren. Das rettende Ufer ist nicht weit, könnte in dieser Situation aber genauso gut meilenweit entfernt sein.

The Town-Star Blake Lively zeigt sich intensiv als willenstarke Frau, die in diesem Überlebenskampf über sich selbst hinauswächst. Man fiebert mit ihr mit, wenn sie verzweifelt nach einem Ausweg aus ihrer Notlage sucht und hofft auf ihr Überleben, wenn sie den nächsten riskanten Plan in die Tat umsetzen will.

Lass die Finger weg, wenn …

… du hohe Ansprüche an Realismus hast. Gerade in der zweiten Hälfte von The Shallows gibt es doch die eine oder andere Logiklücke, von den ausgesetzten Kräften der Physik gar nicht zu sprechen.

Schon die neuesten Serien-Hit von Amazon gesehen? Erfahrt hier, wie es mit den Anti-Superhelden in Staffel 2 von The Boys weitergeht.

The Reef: Nervenzerreißend-realistische Haifisch-Hatz

Fünf junge Freunde rammen bei einem Segeltörn auf offener See ein Riff. Für sie beginnt ein Kampf ums Überleben, als sie sich entscheiden zur Küste zu schwimmen und ein blutrünstiger Weißer Hai sich an ihre Fersen heftet.

 Damian Walshe-Howling in The Reef

Wann wird der Hai zuschlagen? | © Alive – Vertrieb und Marketing/DVD

Darum solltest du The Reef: Schwimm um dein Leben sehen:

Der Hai-Thriller The Reef basiert in Teilen auf einer wahren Geschichte, doch nicht nur deshalb wirkt der Film von Tierhorror-Experte Andrew Trauckie (Black Water) um einiges realistischer als so manch anderer Vertreter des Genres. Gefilmt wurden nicht nur echte Haie, auch die Charaktere sind glaubhaft und werden in ein Alptraum-Szenario geworfen, das uns in seinem Schrecken nur allzu nachvollziehbar erscheint.

Lange sieht man den Hai überhaupt nicht, was der Spannung aber keineswegs einen Abbruch tut. Vielmehr ist es die Angst vor dem Unbekanntem – vor dem, was dort unten in den tiefblauen Abgründen lauert – die unseren Adrenalinspiegel in die Höhe treibt. Ein beunruhigender Gedanke, der wohl jedem von uns mal beim Schwimmen im Meer gekommen sein dürfte …

Lass die Finger weg, wenn …

… du möglichst viel Hai-Horror sehen willst. Wie zuvor schon erwähnt, tritt der hungrige Raubfisch in The Reef spärlicher und gezielter in Szene, als es bei anderen Hai-Filmen üblich ist. Dafür sind seine Attacken dann aber umso intensiver und eindrücklicher, während die Zwischenphasen des bangen Erwartens um einiges schwerer wiegen.

Der höhere Realismusgrad des Films schließt das Verhalten des Hais nicht mit ein. So aggressiv dürfte im wahren Leben wohl kein Tier seine Beute verfolgen. Das ist zwar ein altbekanntes Laster des Hai-Film-Genres, doch wenn dich das stört, könntest du mit The Reef ein Problem haben. Vielleicht dann doch lieber süße Tierdokus?

Open Water: Hai-Survival-Film trifft Psycho-Thriller

Der gemeinsame Paarurlaub von Susan (Blanchard Ryan) und Daniel (Daniel Travis) verläuft ganz anders als erwartet, als sie bei einer Tauchtour auf offener See vergessen werden. Alleine treiben sie mitten im Ozean und bekommen bald Gesellschaft von einer Gruppe hungriger Haie.

Blanchard Ryan und Daniel Taylor in Open Water

Brenzlige Situationen auf hoher See hat Open Water reichlich zu bieten | © Universum Film

Darum solltest du Open Water sehen:

Schon die bloße Vorstellung, alleine auf dem Meer zurückgelassen zu werden, ist der blanke Horror. Wenn dann aber noch Haie damit beginnen, ihre Kreise zu ziehen, dürfte man mit einem waschechten Alptraum konfrontiert werden.

Der Low-Budget-Thriller Open Water von 2003 macht alles aus dieser Prämisse und lässt uns an der Seite der beiden Protagonisten ein regelrechtes Gruselkabinett der Urängste erleben. „An der Seite“ ist dabei ein gutes Stichwort, denn die Kamera ist immer hautnah am Geschehen, sodass man fast das Gefühl hat, selbst neben den Verlassenen zu treiben.

Als wäre der gekonnte Kameramix aus Klaustrophobie und Agoraphobie nicht genug, wartet Regisseur Chris Kentis dann auch noch mit einem ordentlichen Rudel Haie auf. Diese werden zur Abwechslung mal nicht als blutrünstige Monster dargestellt, sondern als authentische Raubfische, die instinktgetrieben einem herumtreibenden Snack nicht abgeneigt sind.

Lass die Finger weg, wenn …

… du nach fantastischen Schauwerten suchst. Open Water bietet zwar eine aufregend intime Seherfahrung, kann aber allein wegen dem niedrigen Budget nicht mit den großen Hollywood-Produktionen mithalten. Auch von den beim Dreh verwendeten echten Haien sieht man meist nur die bedrohlichen Rückenflosse.

Deep Blue Sea: Samuel L. Jackson gegen genmanipulierte Monsterhaie

Während eines Sturms brechen in einem Unterwasserlabor mitten im Atlantik genmanipulierte Haie aus ihren Käfigen aus. Die Wissenschaftler (u.a. Samuel L. Jackson und Stellan Skarsgård) müssen nun um ihr Überleben kämpfen, denn die Versuchstiere sind nicht nur außergewöhnlich groß, sondern auch hochintelligent.

Stellan Skarsgård in Deep Blue Sea

Vorsicht, bissig! | ©Warner Bros

Darum solltest du Deep Blue Sea sehen:

Forscher vergrößern die Hirne von Haien, um Alzheimer zu heilen… Keine Sorge, über den herrlich absurden Bananenplot von Deep Blue Sea muss man sich wirklich nicht den Kopf zerbrechen. In diesem abgefahrenen Hai-Horror-Abenteuer heißt es nur: Zurücklehnen und Spaß haben!

Neben coolen One-Linern, viel Blut und zahlreichen ikonischen Szenen hat der rasante Hai-Actioner auch noch einen beeindruckenden Star-Cast zu bieten. So treten neben Avengers-Star Samuel L. Jackson auch Stellan Skarsgård (Chernobyl), LL Cool J (Navy CIS: LA), Saffron Burrows (Troja) und Thomas Jane (The Expanse) gegen die bösartigen Mutantenhaie an.

Lass die Finger weg, wenn …

… du die Faszination bekloppter Trashfilme nie verstanden hast, denn an dieser Grenze nagt Deep Blue Sea ganz gewaltig. Zwar lässt er sich nicht auf das Sharknado-Blödel-Niveau herunter, ernst nehmen kann man den Film aber allein wegen seiner hirnrissigen Geschichte nicht.

Aus heutiger Sicht könnten dir auch die CGI-animierten Haie sauer aufstoßen, denn ihnen merkt man den Jahrgang von Deep Blue Sea am deutlichsten an.

Lust auf mehr Filmspaß? Dann schau in unsere ultimative Liste der besten Kinofilme 2019.

Meg: Jason Statham vs. Urzeithai

Nach einem traumatischen Einsatz zieht sich US-Navy-Tiefseetaucher Jonas Taylor (Jason Statham) aus dem Dienst zurück. Doch als er von einem alten Freund gebeten wird, einen Rettungseinsatz im Marianengraben zu leiten, kann Jonas nicht ablehnen. Denn dort in den Tiefen lauert ein alter Feind: der gewaltige Urzeithai Megalodon.

Bild aus dem Hai-Film Meg

Dinner ist angerichtet | © Warner Home Video

Darum solltest du Meg sehen …

Größer, fieser, der Megalodon: Der Hai-Wahnsinn legt in Meg nochmal eine Schippe drauf und bringt uns den wohl gigantischsten Raubfisch, der bisher durch die Weltmeere – und im übrigen auch über die Filmleinwand – geschwommen ist.

Dank eines erstaunlich hohen Budgets für einen solchen Genre-Film sieht das ganze auch noch ganz schön beeindruckend aus und hebt die turbulente Hai-Jagd von ähnlich gepolten Trash-Produktionen ab.

Wem das noch nicht reicht, bekommt neben massig Action auch noch jede Menge coole Sprüche vom harten Kerl vom Dienst: Hobbs & Shaw-Star Jason Statham ist nämlich mit von der Partie.

Lass die Finger weg, wenn:

… du ein ähnlich brutales Hai-Abenteuer wie in Deep Blue Sea erwartest. Meg kommt für einen Tierhorrorfilm erstaunlich blutarm daher, auf abgerissene Gliedmaßen oder Gore-Effekte wurde hier für eine niedrigere Alterseinstufung leider verzichtet.

Dies schadet dem Film vor allem in den Szenen, wo blutige Konsequenzen und zivile Opfer genüsslich vorbereitet werden, nur um dann in Luft zu verpuffen. Da wäre definitiv mehr drinnen gewesen.

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