Home Filme & Serien Die 8 besten Actionfilme, die ihr gesehen haben müsst

Die 8 besten Actionfilme, die ihr gesehen haben müsst

von Tim Seiffert
Tom Hardy und Charlize Theron in Mad Max: Fury Road
Lesezeit: 6 Min.

Gute Actionfilme gibt es wie Patronen im Maschinengewehr von John Rambo, doch manche krachen mit einer solchen Gewalt über die Leinwand, dass sie sich für immer in unser Gedächtnis brennen. Von brachialen Wüstenrennen über tödlich elegante Kugelgewitter bis hin zu beinharten Faustkämpfen: Diese 8 Action-Kracher haben unsere bisherigen Vorstellungen von Coolnes, Geschwindigkeit und Spektakel in Schutt und Asche gelegt.

Mad Max: Fury Road – Atemloser Straßenkrieg in der Post-Apokalypse

Die Geschichte von Mad Max: Fury Road ist recht simpel: Der herumstreunende Ex-Cop Max (Tom Hardy) gerät in die Fänge des gnadenlosen Warlords Immortan Joe (Hugh Keays-Byrne), der sein Volk kaum besser als Sklaven behandelt. Genau zu diesem Zeitpunkt rebelliert die Vertraute des Tyrannen, Furiosa (Charlize Theron), und ergreift mit fünf jungen Frauen, die eigentlich der Fortpflanzungen dienen sollen, die Flucht.

Tom Hardy und Charlize Theron in Mad Max: Fury Road

Auf dem Tanklaster in die Freiheit | © Warner Bros. Pictures

Auch Max kann das Chaos nutzen und findet sich kurz darauf gemeinsam mit Furiosa und ihren Schützlingen an Bord eines 2.000 PS starken, gepanzerten Kampftanklasters wieder. Ihr Ziel ist der sagenumwobene Greenplace, dem letzten fruchtbaren Fleck Erde in der post-apokalyptischen Wüste. Doch Immortan Joe und seine Heerscharen sind ihnen dicht auf den Fersen und setzen alles daran, um die Flüchtigen aufzuhalten…

Was folgt, ist die wohl längste und atemberaubendste Hetzjagd der Filmgeschichte. Abgefahrene Schrott-Renner mit stachelbewehrten Kühlerhauben rasen durch die Kulisse eines gleißend hellen, rotbraunen Sandmeers, während irre Psychos den unstoppbaren Tankriesen abwechselnd mit improvisierten Waffen und verrückten Gitarrensolos malträtieren.

So viel geballter Wahnsinn und brachiale Vollgas-Keilerei machen Mad Max: Fury Road nicht nur zum benzin- und blutgetränkten Meilenstein, sondern katapultieren die rau aufspielenden Stars Tom Hardy und Charlize Theron direkt in den Action-Olymp.

Du suchst nach dem nächsten Adrenalinkick voller Nitro-Boosts und schneller Autos? Dann erfahre hier alles zu den 8 Fast & Furious-Streifen und wo du die Filme schauen kannst.

John Wick: Keanu Reeves in knallharter Killer-Ballade

Jede Generation hat ihre Action-Helden. In den Achtzigern feierte man den maschinengewehrschwingenden John Rambo, die Neunziger fieberten mit dem Alltagshelden John McClane mit. Die Action-Ikone unserer Generation ist von Beruf Auftragskiller und hört ebenfalls auf den Namen John – John Wick.

Schon im ersten Teil der gleichnamigen Reihe zeigt sich Matrix-Star Keanu Reeves so cool, abgebrüht und eiskalt wie nie zuvor. Zwar hat sich John Wick eigentlich aus dem Killergeschäft zurückgezogen, doch es braucht nur einen Initialzünder – ausgerechnet den Tod seines geliebten Hundes – um den ruhigen und zurückgezogen lebenden Mann wieder zur unaufhaltsamen Tötungsmaschine werden zu lassen.

Keanu Reeves in John Wick

Experte aller Waffengattungen: John Wick (Keanu Reeves) | © Metropolitan FilmExport

Das darauffolgende knallharte Ballerballett ist an inszenatorischem Einfallsreichtum und brutaler, düster-stylischer Bildgewalt kaum zu überbieten. Gleich einem pistolen-, gewehre- und messerschwingenden Raubtier wirbelt der anzugtragende Titelheld zwischen seinen Gegnern umher und verteilt dabei einen Kopfschuss nach dem anderen.

Es gibt derzeit nur wenige, die Action so brutal effizient und dabei fast schon tänzerisch elegant in Szene setzen können wie David Leitch und Chad Stahelski. Kein Wunder also, dass die kommende Fortsetzung John Wick: Kapitel 3 zu den meisterwarteten Kinohighlights 2019 gehört.

Mission: Impossible 4 – Phantom Protokoll: Spektakuläre Rückkehr des Ethan Hunt

Schneller, höher, weiter: Die Mission: Impossible-Filme und deren Superstar Tom Cruise standen von Anfang an für atemberaubende Stunts, wilde Verfolgungsjagden und handgemachte Action.

Auch der vierte Teil der Reihe, Phantom Protokoll, nimmt sich diese Stärken zu Herzen und fügt sie zu einem packenden Agenten-Thriller zusammen, der mit seinen trickreichen Wendungen und sinnvollen Neuerungen einen neuen Standard für die Fortsetzungen Rogue Nation und Fallout setzen sollte.

Tom Cruise in Mission: Impossible - Phantom Protokoll

Legendär halsbrecherisch: Tom Cruise als Ethan Hunt über den Dächern Dubais | © Paramount

Nachdem eine gewaltige Explosion den Kreml in Moskau erschüttert, findet sich die Mission Impossible Force (IMF) im Fadenkreuz der globalen Geheimdienste wieder. Um weitere Spannungen mit Russland zu verhindern, ruft der US-Präsident das Phantom Protokoll aus. Fortan sind Ethan Hunt (Tom Cruise) und sein Team vogelfrei und verlieren jede Rückendeckung.

Bald stößt Ethan gemeinsam mit Technikexperte Benji Dunn (Simon Pegg), der Agentin Jane Carter (Paula Patton) und dem Innendienstler William Brandt (Jeremy Renner) auf die Spur des gefährlichen Soziopathen Cobolt (Michael Nyqvist). Dieser will einen neuen Weltkrieg provozieren. Ihre wilde Jagd führt sie rund um den Globus bis nach Dubai.

Nicht nur Ethan Hunt kann Action! In unseren stärksten Live-Action-Verfilmungen von bekannten Kult-Animes kommen auch Mission Impossible-Fans auf ihre Kosten.

The Raid 2: Brutal-geniale Martial-Arts-Prügelei

Mit seinem bahnbrechenden Martial-Arts-Kracher The Raid beeindruckte der Waliser Gareth Evans 2011 Action-Fans und Kritiker gleichermaßen. So dynamisch, temporeich und kompromisslos-brutal wie der indonesische Action-Reißer, in dem sich ein junger Rekrut einer Spezialeinheit durch ein Hochhaus voller Gangster kämpfen muss, war einfach nichts zuvor!

Die Fortsetzung The Raid 2 legt sogar noch eine Schippe drauf: Sie ergänzt die großartig choreographierten und atemlos inszenierten Prügelsequenzen (inklusive einer  kultverdächtigen Massenknastschlägerei im Schlamm) auch noch durch eine packende Mafiageschichte.

Iko Uwais in The Raid 2

Der pure Wahnsinn: Die Schlammschlacht im Gefängnishof | © Koch Media GmbH

Schon kurz nach den Torturen des ersten Teils findet sich Rama (Iko Uwais) in seinem nächsten Einsatz wieder. Er soll undercover ein Gefängnis infiltrieren und dort dem Sohn eines lokalen Gangsterbosses (Arifin Putra) näher kommen.

Tatsächlich gewinnt er dessen Vertrauen und steigt nach zwei Jahren Knast in die Organisation seines Vaters ein. Doch bald macht ihm nicht nur die ständige Angst vor Entdeckung zu schaffen: Als Mann fürs Grobe muss er sich auch noch mit feindlichen Gangs und korrupten Polizisten herumschlagen.

Bourne Ultimatum: Höhepunkt der Agentenfilm-Reihe

Das Bourne Ultimatum ist der krönende Abschluss der Spionage-Trilogie, die seit dem ersten Teil 2002 das in seinen Motiven und Stilmitteln eingeschlafene Agenten-Genre in die moderne Zeit überführte.

Statt ausgefallener Gadgets, cooler Sprüche und überzogener Bösewichte herrscht hier harter und intelligenter Realismus. Welteroberungspläne und fiese Russen sind Geschichte, die wahre Bedrohung hat sich längst im eigenen System und in deren Institutionen festgesetzt.

Matt Damon in Das Bourne Ultimatum

Ex-Agent Jason Bourne (Matt Damon) will noch immer die Bruchstücke seiner Vergangenheit zusammensetzen | © Universal Pictures International Germany GmbH

Im dritten Teil der Reihe jagt die CIA ihren Ex-Agenten Jason Bourne (Matt Damon) noch immer mit allen Mitteln. Sein Wissen über „Treadstone“ macht ihn zur Gefahr für ihre Pläne, die eine Weiterentwicklung eben jenes Profikiller-Programms unter neuem Namen vorsehen.

Eine Verbündete findet Bourne in der CIA-Agentin Nicky Parsons (Julia Stiles), die ihn auf seiner Spurensuche von Moskau über London bis ins marokkanische Tangier unterstützt. Killer sind ihnen dabei immer stets dicht auf den Fersen.

In Das Bourne Ultimatum perfektioniert Regisseur Paul Greengrass seine explosive Mischung aus rasanten Schnitten, knallhart-realistischer Action und aufregend lebensnahen Verfolgungssequenzen. Gerade der Einsatz wackliger Handkameras sorgt dafür, dass der Zuschauer mitten hinein ins turbulent-hektische Geschehen gezogen wird.

Diese Kombination sorgt dafür, dass hier nicht nur Fans starker Agentenfilme, sondern auch Adrenalinjunkies voll auf ihre Kosten kommen.

Stirb Langsam: Die Geburt des Normalo-Actionhelden

Es gibt viele Actionfilme, die man gesehen haben sollte, doch Stirb Langsam ist ein absolutes Muss. Bruce Willis etablierte hier in einer Zeit, in der Action-Stars vor allem aufgepumpte Muskelberge wie Arnold Schwarzenegger oder Sylvester Stallone waren, eine neue Art von Actionheld: den Normalo.

In den 90ern kein gewöhnlicher Action-Star: Bruce Willis | © 20th Century Fox

Der New Yoker Cop John McClane ist nämlich keine dieser unstoppbaren Killermaschinen, die sich ohne mit der Wimper zu zucken durch ganze Gegnerhorden ballert. Er grunzt, schnauft und flucht und kämpft sich mit reiner Willenskraft durch das Hochhaus, in dem seine Frau von fiesen deutschen Terroristen festgehalten wird.

Damit ist er nicht nur einer der coolsten Actionhelden aller Zeiten, sondern auch einer der glaubwürdigsten. „Yippiejayeah Schweinebacke!

Matrix: Tiefgreifende Genre-Revolution

Keanu Reeves, atemberaubende Zeitlupeneffekte und eine neue Generation an Lack und Leder-Fetischen: Matrix haben wir einiges zu verdanken. Die Wachowski-Geschwister läuteten mit ihrer stylischen Sci-Fi-Baller-Oper nichts weniger als eine neue Generation des Actionfilms ein.

Keanu Reeves in Matrix

Die Bullet-Time in Action | © Warner Home Video

Schon die Geschichte um den jungen Hacker Neo (Keanu Reeves), dem durch den geheimnisvollen Untergrundkämpfer Morpheus (Laurence Fishburne) und seine rechte Hand Trinity (Carrie-Ann Moss) eröffnet wird, dass er sein bisheriges Leben in einer digitalen Scheinwelt führte, war in ihrer Ambitioniertheit revolutionär für das Genre.

Hinzu kommen die fantastischen Kampfszenen, die nicht nur sämtliche physikalische Gesetze aufheben, sondern auch mit technischer Brillanz, Ideenreichtum und jeder Menge Coolness begeistern. Allein der sogenannte Bullet-Time-Effekt, durch den man in Zeitlupe die Flugbahnen der abgefeuerten Kugeln verfolgen kann, beeinflusst Filmschaffende und Videospiel-Entwickler bis heute.

Kill Bill: Furioser Rachefilm mit blutigen Schwertkämpfen

Wer an Kill Bill – Vol. 1 denkt, hat dabei vor allem ein Bild im Kopf. Uma Thurman im knallgelben Overall, das Schwert in der Hand und um sie herum eine überwältigende Übermacht aus ebenso bewaffneten Yakuza Gangstern. Der Kampf zwischen der „Braut“ und den Crazy 88 ist ein so blutiges wie rasantes Actionkunstwerk – und einer der besten Schwertkämpfe der Filmgeschichte allemal.

Es ist der erste Höhepunkt eines Rachefeldzugs, der damit begann, dass eine Tuppe von Auftragskillern die Hochzeit ihrer Ex-Kollegin in ein grausames Massaker verwandelten. Doch die Braut überlebt und macht sich auf die Suche nach denen, die ihr das angetan haben. Ganz oben auf ihrer Liste: Gangsterboss und Ex-Lover Bill (David Carradine).

Uma Thurman in Kill Bill

Die Braut vs. die Crazy 88 | © Studiocanal

Quentin Tarantinos Kill Bill – Vol. 1 spart nicht an ikonischen Szenen, trumpft mit einem grandios-coolen Soundtrack auf und schuf mit der rachsüchtigen Braut eine der kultigsten Actionheldinnen überhaupt. Kein Wunder, dass viele Fans auch nach dem abschließenden Kill Bill – Vol. 2 bis heute noch immer auf eine Fortsetzung hoffen.

Selbst wenn das mit Tarantinos selbstauferlegten Limit von zehn Filmen – wobei sein neunter Once upon a Time in Hollywood gerade noch im Kino läuft – immer unwahrscheinlicher wird.

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