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Kino

Bohemian Rhapsody: Grandioses Queen-Biopic mit Jahrhundert-Soundtrack

In Bohemian Rhapsody lässt „Mister Robot“ Rami Malek Musiklegende und Queen-Sänger Freddie Mercury wiederauferstehen. Und nicht nur das: Der langjährige X-Men-Regisseur Bryan Singer hat sein Werk mit grandiosen Performances der legendären Rockgruppe Queen gespickt. Ein musikalisches Biopic der Extraklasse!

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London, 1985: Queen-Anführer Freddie Mercury (Rami Malek, bekannt aus der Hacker-Serie Mr. Robot) ist nervös: Queen sind schon länger nicht mehr gemeinsam aufgetreten, Mercury hatte eine unbefriedigende Solo-Karriere gestartet. Für das legendäre Live Aid-Konzert im Wembley Stadion vor 72.000 Menschen und 1,9 Milliarden Zuschauern weltweit vor den TV-Bildschirmen hat sich die Band aber wieder formiert.

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Joseph Mazzello, Ben Hardy, Rami Malek und Gwilym Lee als Queen (v.l.n.r.) | © 20th Century Fox Deutschland

Der exzentrische Queen-Frontman ist gesundheitlich schwer angeschlagen. Dennoch stürmt Mercury voller Energie auf die Bühne und legt mit seiner legendären Gruppe eine Performance hin, die den titelgebenden Überhit Bohemian Rhapsody sowie We Are the Champions einschließt. Der Auftritt wird später in die Rock-Geschichte eingehen…

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Bohemian Rhapsody: Die Handlung

Die ikonischen Songs von Queen tragen die Zuschauer durch Bryan Singers Musik-Biopic Bohemian Rhapsody – ein grandioser Film über die Macht der Musik, ähnlich wie A Star is Born, Lady Gagas neuem Film, über den wir euch bereits 5 wissenswerte und aufschlussreiche Fakten zusammengestellt haben. In Bohemian Rhapsody wird die Geschichte von Queen in den entscheidenden Band-Jahren zwischen 1970 und 1985 erzählt: Freddie stößt zur Band, erste Erfolge und ein Plattenvertrag folgen, bis Queen irgendwann zur Stadien füllenden Supergruppe wird…

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Rami Malek auf der Bühne in Freddie Mercury-Montur | © 20th Century Fox Deutschland

Queen on Stage: Die Magie des Moments

Die Queen-Mitglieder Brian May und Roger Taylor fungierten bei der Bohemian Rhapsody-Produktion als treibende kreative Kraft und gaben die Richtung des Projekts vor.

Der charismatische Freddie Mercury verstarb tragisch und viel zu früh im Alter von nur 45 Jahren an den Folgen einer HIV-Infektion. Bohemian Rhapsody soll besonders ihm ein Denkmal setzen und die Musik von Queen auf der großen Leinwand verewigen.

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Auf der Wembley-Bühne beim Live Aid-Benefizkonzert | © 20th Century Fox Deutschland

Der Musikfilm ist gespickt mit mitreißenden Performances. So wird das Live Aid-Konzert fulminant in Szene gesetzt: Der Auftritt bildet eine Art Mini-Konzert innerhalb von Bohemian Rhapsody, und einen der absoluten Höhepunkte des Musikfilms.

Queens Live Aid-Set dauerte 1985 ungefähr 20 Minuten, denn so unterschiedlichen und weltberühmten Künstlern wie Bob Dylan, Madonna, Mick Jagger, Run DMC, Neil Young oder Duran Duran mussten eine Bühne und Auftrittszeit geboten werden.

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Freddie Mercury begeistert die Massen beim Live Aid-Konzert | © 20th Century Fox Deutschland

Die Filmemacher Singer und Dexter Fletcher (letzterer löste Singer nach privaten Problemen als Regisseur ab) inszenieren dieses ikonische Queen-Set beinahe als Echtzeit-Konzert innerhalb von Bohemian Rhapsody – was dem Ereignis vollkommen gerecht wird, stach es doch selbst unter den vielen exzellenten Live Aid-Auftritten noch heraus…

Bohemian Rhapsody: Der Soundtrack rockt

Auf die folgenden Queen-Superhits darf sich das Kinopublikum bei Bohemian Rhapsody übrigens freuen:

  1. Bohemian Rhapsody
  2. Killer Queen
  3. I Want To Break Free
  4. Keep Yourself Alive
  5. Radio Gaga
  6. We Will Rock You
  7. Love Of My Life
  8. Hammer To Fall
  9. Don’t Stop Me Now
  10. We Are The Champions
  11. Fat Bottomed Girls
  12. Another One Bites The Dust

Doch auch ausgedehnte Studio-Aufnahmesessions kommen nicht zu kurz. In sicherlich eher fiktiven Szenen erleben die Zuschauer, wie weltberühmte Songs von Bohemian Rhapsody bis Another One Bites the Dust einst entstanden sein könnten. Für Queen-Fans wird das zum fesselnden Nostalgie-Trip!

Du bekommst von Musik-Filmen einfach nicht genug? Lass dich von uns für einen Gute-Laune-Kurztrip auf die ABBA-Insel von Mamma Mia entführen! Wir verraten dir die spektakulärsten Drehorte des Musical-Franchise!

Rami Malek als Freddie Mercury, der Über-Rocker

Wie in anderen Biopics über reale Personen verwandelte sich Rami Malek für Bohemian Rhapsody mit Haut und Haar in Queen-Sänger Freddie Mercury. Der 37-jährige Darsteller betrieb eine intensive Vorbereitung: Gemeinsam mit einem Bewegungs-Coach eignete Malek sich typische Bewegungen von Mercury an. Das Ergebnis: Besonders die Bühnen-Shows in Bohemian Rhapsody wirken täuschend echt.

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Queen im Studio | © 20th Century Fox Deutschland

Zudem trägt Malek im Film eine ausladende Zahnprothese. Der Queen-Frontmann war nämlich für seinen auffallenden Überbiss bekannt – laut Mercury ein Faktor, der sein Stimmvolumen angeblich positiv beeinflusst haben soll.

Die Gesangs-Parts in Bohemian Rhapsody stammen jedoch nicht von Hauptdarsteller Malek selbst, der übrigens zuletzt im Flop-Remake Papillon im Kino zu sehen war. Vielmehr wurden für den Film echte Freddie Mercury-Aufnahmen mit Vocals eines Mercury-Imitators abgemischt – unter dem Einsatz von allerlei Studio-Magie.

Nicht jeder Schauspieler trifft die richtigen Töne! Welche Filmstars ihre Gesangseinlagen vergeigen und an wem tatsächlich ein Sänger verloren gegangen sein könnte, verraten wir dir in unserem Artikel. 

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Queen in späteren Bandjahren auf Tour | © 20th Century Fox Deutschland

Das Ergebnis kann sich mehr als sehen und hören lassen: Malek bringt die volle Freddie Mercury-Energie auf die Bühne, reißt mit und fasziniert. Doch auch in den ruhigeren Szenen von Bohemian Rhapsody nimmt man dem Nachwuchsschauspieler die von ihm erschaffene Figur hundertprozentig ab. Den mal sensiblen, mal arroganten, doch stets liebenswerten Mercury erweckt Malek überzeugend zum Leben.

Als Belohnung winkt möglicherweise demnächst sogar eine Oscarnominierung. Zumindest wird Malek im Herbst 2018 als ein Favorit gehandelt. Es wäre – zumindest in der Kategorie Bester Hauptdarsteller – die erste Auszeichnung für die Verkörperung eines realen Musikers seit Jamie Foxx‘ Sieg für Ray aus dem Jahr 2004.

Die Besetzung: Ein famoses Queen-Ensemble

Neben Freddie Mercury ist jedes Mitglied der Film-Band famos besetzt. So konnten die Filmemacher etwa für Gitarrist Brian May den britischen Darsteller Gwilym Lee verpflichten. Lee dürfte am ehesten noch aus der historischen britischen Serie Jamestown bekannt sein, passt aber schlicht perfekt auf die Rolle des feingeistig-intellektuellen May.

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Brian May (links) neben seiner Filmversion | © 20th Century Fox Deutschland

Die Musik von Queen prägt die Filmwelt schon seit Jahrzehnten: Wohl niemand hat Wayne (Mike Myers), Garth (Dana Carvey) und Co. vergessen, die zum Beispiel in der Kultkomödie Wayne’s World zu Bohemian Rhapsody abrocken. Zuletzt unterlegte der zeitlose Hit übrigens auch den Trailer zur Comicverfilmung Suicide Squad mit Will Smith und Margot Robbie.

Nun erhalten Freddie Mercury und seine Band Queen durch Bohemian Rhapsody endlich selbst ein würdiges filmisches Denkmal.

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