© Marvel Studios 2018
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Black Panther: Der wichtigste Superhelden-Film des Jahres?

Vier Jahre wartete die Welt, allen voran die Black Community in den USA, auf diesen Film. Black Panther schneidet viele gesellschaftsrelevante Themen an. Ab sofort ist der wichtigste Superhelden-Film des Jahres auch in der Unitymedia Videothek verfügbar.

Wer schon mal von Black Twitter gehört hat, weiß, was für ein großes Thema der neue Marvel-Film Black Panther unter Schwarzen in den USA ist – und das schon seit vier Jahren! 2014 gab Marvel bekannt, dass der Comicheld seinen eigenen Film bekommen wird. Je mehr Details bekannt wurden, umso größer wurde der Hype. Strategisch schlau legte Marvel den US-Filmstart auch noch in den Februar, den Black History Month.

Am 15. Februar 2018 startete der Blockbuster mit Michael B. Jordan und Chadwick Boseman in den Hauptrollen endlich in den deutschen Kinos. Die Kritiken waren hervorragend. Auf Rotten Tomatoes hält sich der Film auch heute noch bei 97 Prozent Zustimmung von den Kritikern. Berechtigt?

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Ja, denn Black Panther unterhält das Publikum konstant über immerhin 2 Stunden und 14 Minuten gekonnt und schneidet zugleich drei wichtige gesellschaftliche Themen an.

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Black Panther läuft ab dem 15. Februar in den Kinos | © Marvel Studios 2018

Hintergrundwissen: Der Originalcomic

Black Panther wurde von Stan Lee und Jack Kirby zu Zeiten der Bürgerrechtsbewegung in den USA erfunden und hatte seinen ersten Auftritt 1966 in der Comic-Reihe Fantastic Four. Das erste eigenständige Black Panther-Heft erschien allerdings erst elf Jahre später im Jahr 1977. Danach dauerte es wiederum 20 Jahre, bis das zweite Heft erschien.

Erst die Serie aus den Neunzigerjahren konnte sich auf dem Markt etablieren. Besonders unter jungen, schwarzen Comic-Fans fand der Superheld großen Anklang, denn zum ersten Mal nach Blade war da eine Hauptfigur, die einen Teil ihrer Lebenswirklichkeit widerspiegelte. Die Handlung der Comics spielt größtenteils in New York und dreht sich neben außergewöhnlichen Abenteurern auch um Polizeigewalt und Rassismus.

Die Handlung: Ein geheimes Königreich, ein kostbares Mineral

Wakanda & Vabranium

Der Film beginnt im Jahr 1992 in Oakland, Kalifornien. Zwei schwarze Männer scheinen an der Planung eines Überfalls zu arbeiten, als plötzlich zwei Frauen und zwei Männer in afrofuturistischer Kriegsgarnitur erscheinen. Die Figuren beginnen in einer afrikanischen Sprache zu sprechen und wir erfahren, dass es einen geheimen afrikanischen Staat namens Wakanda zu geben scheint. Das Land lebt im Wohlstand, dank des (fiktiven) Minerals Vabranium.

Eine der beiden Figuren ist der König von Wakanda, der andere sein Bruder, der als Spitzel in den USA lebt. In den Staaten hatte der Bruder das große Leid der schwarzen Bevölkerung hautnah miterlebt und beschlossen, seinen Brüdern und Schwestern zu helfen. Darum stahl er eine größere Menge des wertvollen Minerals aus Wakanda. Der König will ihn nun zurück nach Wakanda holen und für seine Tat bestrafen. Es kommt jedoch zu einem Handgemenge, bei dem der Bruder stirbt. Mit dieser Anfangsszene wird die erste wichtige Frage von Black Panther eingeführt: Sollen die reicheren Nationen den ärmeren helfen?

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Black Panther spielt in Wakanda, einem geheimen, reichen Land in Afrika | © Marvel Studios 2018

Der König von Wakanda stirbt

Danach geschieht ein Zeitsprung und wir sind im Hier und Jetzt. Der König von Wakanda verliert bei einem Anschlag auf das Internationale Zentrum der UNO in Wien sein Leben. Sein Sohn T’Challa soll nun seinen Platz einnehmen und das Land führen und schützen.

Hier beginnt die eigentliche Handlung. Denn es stellt sich natürlich die Frage, wer hinter dem Anschlag steckt. Alle Stammesväter und -mütter sind sich sicher, dass der Schwerverbrecher Ulysses Klaw der Verantwortliche ist. Als einer der wenigen weiß er von Wakanda, denn er war schon dort. Bei einem Anschlag auf das Königreich konnte er eine kleine Menge an Vabranium stehlen. Die Führung beschließt den Staatsfeind zu fangen, um ihn in der Heimat vor Gericht zu bringen.

Ein Staatsfeind bedroht das Königreich

Klaw hat sich inzwischen mit Erik „Killmonger“ Stevens zusammengetan. Ohne zu viel verraten zu wollen, stellt sich schnell heraus, dass nicht Klaw die wahre Bedrohung für Wakanda ist, sondern Erik Stevens. Seine Gründe, das Königreich zu bedrohen, sind nämlich persönlicher Natur.

Zusammen mit der Technologie-Expertin Shuri, der Undercover-Spionin Nakia und der Führerin seiner Leibwache Okoye macht sich T´Challa auf die Jagd nach dem kriminellen Duo.

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Die Besetzung: Hochkarätig und überzeugend

Wie jeder Marvelfilm ist auch Black Panther vollgepackt mit großen Namen aus Hollywood. Das Besondere an diesem Blockbuster ist, dass fast der gesamte Cast schwarz ist. Und auch hinter den Kulissen hörte die Diversität bei der Produktion des Blockbusters nicht auf.

Hauptdarsteller: Chadwick Boseman und Michael B. Jordan

Chadwick Boseman stand seit dem ersten Auftritt von Black Panther in Captain America: Civil War im Jahr 2016 offiziell als T´Challa fest. In den Filmen spricht Boseman mit einem sehr starken afrikanischen Akzent, der vermuten lässt, dass der Schauspieler tatsächlich aus Afrika stammt.

Dem ist aber nicht so: Boseman kommt ursprünglich aus den Südstaaten der USA, aus South Carolina. Seine Wurzeln liegen in dem westafrikanischem Staat Sierra Leone. Für seine Rolle entwickelte er einen speziellen Akzent, der Dialekte aus West-, Ost- und Südafrika miteinander verbindet.

Als Zuschauer kennst du Boseman gegebenenfalls aus Get On Up, dem Biopic über James Brown aus dem Jahr 2014.

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Chadwick Boseman spielt die Hauptrolle in Black Panther | ©Marvel Studios 2018

Michael B. Jordan gilt hingegen seit Jahren als Superstar in Hollywood. Der attraktive Schauspieler war bereits im Alter von 15 Jahren in der Erfolgsserie The Wire zu sehen. Der große Durchbruch als renommierter Darsteller erfolgte jedoch erst 2013 mit dem Drama Nächster Halt: Fruitvale Station. Der Film erzählt die wahre Geschichte des jungen Afroamerikaners Oscar Grant, der 2008 in der Fruitvale Station in Oakland von Bahnsicherheitskräften erschossen wurde. Die Aufnahmen davon, wie dem 22-Jährigen in den Rücken geschossen wurde, gelangten damals ins Internet und lösten Proteste in San Francisco und Oakland aus.

Seitdem ergatterte Michael B. Jordan große Rollen in Für immer Single?, Fantastic Four und Creed – Rocky´s Legacy.

Frauenpower: Lupita Nyong’o, Danai Gurira und Florence Kasumba

Das Drehbuch von Black Panther ist voll mit starken weiblichen Charakteren. Im hoch entwickelten Wakanda scheint Gleichberechtigung allgegenwärtig zu sein. Doch die Tatsache, dass viele leitende Positionen von Frauen besetzt sind, wird nicht gezielt thematisiert.

Unter den Schauspielerinnen befinden sich auch zwei bekannte Gesichter. Das ist einmal Lupita Nyong´o, die 2014 den Oscar als beste Nebendarstellerin in 12 Years a Slave gewann. Und zudem Danai Gurira, die Serienliebhaber natürlich seit 2012 als Michonne aus The Walking Dead kennen.

Interessanterweise gilt Lupita Nyong´o jedoch als die einzige Person im Hauptcast, die auch tatsächlich in Afrika, genauer gesagt in Kenia, aufwuchs. Für die Oscargewinnerin trägt Black Panther daher eine ganz besondere Bedeutung. In Interviews stellt sie wiederholt die Frage, ob das heutige Afrika mehr sein könnte wie Wakanda, wenn der Kontinent nicht kolonialisiert worden wäre.

 

Ryan Coogler: Das „Regie-Wunderkind“

Regie führte der 31-jährige Afroamerikaner Ryan Coogler, dem Juwel hinter der Kamera von Black Panther. Er gilt als absoluter Überflieger unter den Hollywood-Regisseuren. 2013, im Alter von nur 26 Jahren, lieferte er sein Regie- und Drehbuchdebüt mit Nächster Halt: Fruitvale Station ab. Das Drama wurde mit etlichen Preisen ausgezeichnet. Kritiker lobte den intimen Blick mit dem Coogler die wahre Geschichte des Todes von Oscar Grant erzählte. Der Film beschreibt ohne viel Dramatik, wie willkürlich ein Leben enden kann.

Vor allem ist Nächster Halt: Fruitvale Station trotz der Thematik kein Nischenfilm. Filme wie Straight Outta Compton oder Serien wie Snowfall fallen durch die massive Verwendung von Straßenslang leider oft in diese Kategorie und schrecken damit potenzielle Zuschauer ab. Ryan Coolger bewegt sich geschickt zwischen dem Anspruch auf Authentizität und dem Versuch, kein Genrekino zu machen.

Sein Talent zog die Aufmerksamkeit von Nate Moore, dem bislang einzigen schwarzen Filmproduzenten in den Marvel Studios, auf sich. Der organisierte ein Treffen mit dem wichtigsten Marvel-Produzenten Kevin Feige und so wurde Ryan Coogler mit unter 30 Jahren sein eigener Superhelden-Kinofilm angeboten.

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Rachel Morrison: Die erste Kamerafrau mit Oscar

Auch die Kamerafrau Rachel Morrison lieferte großartige Arbeit ab. Wir betonen ihr Geschlecht, weil eine Kamerafrau leider immer noch eine große Ausnahme in Hollywood bleibt. Von den größten 250 Filmen des Jahres 2017 stand bei lediglich 10 eine Frau hinter der Kamera. Das entspricht in etwa vier Prozent aller Produktionen. Rachel Morrison ist übrigens dieses Jahr als erste Frau überhaupt für den Oscar in der Kategorie „Beste Kamera“ nominiert.

Die Amerikanerin sagte über sich selbst, dass sie kein Superhelden-Fan sei und fast keinen Marvel-Film kenne. In der Vorbereitung auf Black Panther las sie die alten Comics und überlegte sich, wie sie die Bildästhetik auf den Film übertragen könnte.

Dafür bediente sie sich zweierlei Kunstgriffe. Erstens: Die Weitwinkel-Aufnahmen von Wakanda, die die Größe und verschachtelte Modernität der versteckten Metropole zeigen. Zweitens: Das Stilmittels des sogenannten „Dutch Angel“. Dabei wird die Kamera schräg gehalten, sodass der Horizont optisch in Schieflage gerät.

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Eines der Stilmittel in Black Panther ist der sogeannte Dutch Angel | © YouTube/ CookeOpticsTV

Aktualität und Relevanz: Drei starke Botschaften

Schon bevor die Dreharbeiten überhaupt begonnen hatten, war klar, dass Black Panther bezüglich der Frage der Diversität in Hollywood relevant werden sollte. Nicht nur berühmte Schauspieler wie Dev Patel haben dort mit dem Phänomen Typecasting zu kämpfen. Nach dem Kinostart wird klar, dass der Film überdies noch zwei weitere aktuelle Themen aufgreift: Frauenpower und die Verteilung von natürlichen Ressourcen.

Der Ausbau der Diversität in Hollywood

Lange Zeit waren fast alle wichtigen Personen und Schauspieler in Hollywood weiß. Selbst für Filme über nicht weiße Figuren wurden weiße Darsteller gecastet und mit Make-up dunkler geschminkt. Schauspieler, die einer Minderheit angehören, beklagten oft, dass ihre Rollen oft von Stereotypen über die jeweilige ethnische Gruppe geprägt seien. Im Englischen nennt man dieses Vorgehen Type-Casting, wovon auch Dev Patel ein Lied singen kann.

Spätestens mit der OscarSoWhite-Debatte 2015 wurde die Diskussion dann zum übergreifenden gesellschaftlichen Thema. Die Proteste trugen Früchte: Die großen Studios achten inzwischen penibel darauf, einen ethnisch durchmischten Cast zu konzipieren, allen voran Disney. Mit John Boyega brachte die Firma den ersten schwarzen Star Wars-Hauptdarsteller 2015 in die Kinos.

Mit Black Panther setzt Disney-Marvel einen weiteren Meilenstein, indem es einen Blockbuster schuf, dessen gesamter Cast fast ausschließlich farbig ist. Schwarze Helden gab es schon, zum Beispiel Blade. Der moderne Black Panther ist im Kontrast dazu aber kein Furcht einflößender Held der Nacht, sondern ein klassischer Superheld aus einer funktionalen Familie, der durch seine Herkunft zufälligerweise schwarz ist. So wie bei Batman, Thor und Co. wird auch seine Hautfarbe nicht weiter thematisiert.

Für die schwarzen Bürger in den USA, und wahrscheinlich überall auf der Welt, bleibt seine Hautfarbe aber sehr wohl ein Thema. Black Panther gibt ihnen das Gefühl, in Hollywood repräsentiert zu sein.

Auf Twitter erhältst du auch als außenstehender Europäer einen guten Eindruck davon, wie wichtig und emotional bedeutungsvoll dieser Film für viele Afroamerikaner ist. Überraschenderweise wird in dieser neu aufflammenden Identität besonders intensiv das „afrikanische Mutterland“ betont. Nach Jahrhunderten der Sklaverei, 89 Jahren Rassentrennung und bis heute anhaltender Diskriminierung scheint mit Black Panther eine Sehnsucht zu erwachen, sich wieder mehr mit dem zu beschäftigen, was vor dem Kolonialismus geschah.

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Geballte Frauenpower mit neuen Rollenbildern

Wir wollen das Kind beim Namen nennen: Durch den Hype auf Social Media wussten Filmliebhaber seit Monaten, dass Black Panther einen Meilenstein in Sachen Minderheiten-Empowernment etablieren wird. Niemand rechnete aber damit, dass der Blockbuster das Gleiche für Frauen tun würde.

In dem Film wimmelt es von modernen Frauen in Führungspositionen: Die gesamte persönliche Leibwache von T´Challa ist weiblich, seine Schwester ist die Technologie-Verantwortliche in Wakanda und seine Mutter führt das Königreich mit starker Hand, wenn er nicht vor Ort ist. Starke Frauenrollen als solche sind zum Glück keine Seltenheit mehr. Das Besondere: Frauen, die nicht stark in der Rolle als Mutter oder Partnerin sind, sondern als Individuen.

Diese Botschaft war von Regisseur Ryan Coogler nicht geplant, sondern entwickelte sich natürlicherweise während dem Schreiben des Drehbuchs und in der Produktionszeit. Im Interview mit der Washington Post sagte er dazu:

Unsere Nachbarschaft, unsere Familien wurden von Frauen geleitet, die wie Lupita und Danai aussehen. Meine Mutter sieht so aus. Ich habe meine Mutter jeden Tag als Kriegerin, als Führerin, als liebende Ehefrau und als eine wundervolle Mutter zugleich wahrgenommen. Ich habe ihre Rolle nur nie in der Popkultur repräsentiert gesehen.

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T´Challas Schwester Shuri ist ein Supernerd in Sachen Technik | © Marvel Studios 2018

Top-Thema: Die Teilung natürlicher Ressourcen

Neben diesen zwei sehr persönlichen Fragen danach, wie Frauen und Minderheiten in der Popkultur präsentiert werden sollten, greift Black Panther eine weitere Thematik auf: Wie sollen wir unsere natürlichen Ressourcen auf der Welt teilen?

Wakanda ist reich an Vabranium. Der fiktive Mineralstoff ist das Gold Wakandas und der Grund für seinen Wohlstand. Um diesen Lebensstandard zu halten, und um wirtschaftliche und kriegerische Angriffe zu verhindern, ist das Königreich versteckt. Bis auf wenige Eingeweihte wissen nur die Bewohner selbst von seiner Existenz. Innerhalb Wakandas gibt es deswegen die ewige Diskussion, wie die Bewohner es moralisch verantworten können, dass überall um sie herum die Menschen verhungern, während sie selbst im Reichtum leben.

Die Frage von der Verteilung von Gütern ist eine, bei der wir uns als Europäer selbst an die Nase fassen können. Während wir in Europa, Australien und Nordamerika in relativen Reichtum leben, verhungern in den anderen Teilen der Welt jeden Tag Menschen.

Der wichtigste Superhelden-Film des Jahres?

Ja und nein.

Nein, bezieht sich auf seine Bedeutung im gesamten Marvel-Universum: Der im April erschienene Blockbuster The Avengers: Infinity War nimmt eine größere Bedeutung ein. Denn hier trafen fast alle Superhelden erstmals aufeinander und Fans rätselten bereits im Vorfeld, wer die große Schlacht gegen den Oberbösewicht Thanos überleben wird und wer nicht.

Ja, im großen Rahmen der Popkultur. Denn man kann sich sicher sein, dass Black Panther wegen seinersymbolischen Bedeutung für die Diversität ein filmischer und historischer Meilenstein sein wird, über den Filmstudenten auch in 20 Jahren noch sprechen werden. Genauso wie der erste schwarze Horrorfilm Get Out, der dieses Jahr für vier Oscars nominiert und für das beste Drehbuch ausgezeichnet wurde, wird Black Panther Rekorde an den Kinokassen brechen.

Filmliebhabern, die eine Sichtung von Black Panther schon fest eingeplant haben, sei aber gesagt, dass man die Erwartungen auch nicht zu hoch ansetzen darf. Der neue Marvel-Blockbuster hat zwar eine gewisse gesellschaftliche Relevanz, am Ende des Tages ist er allerdings ein sehr klassischer Superheldenfilm mit einer eindeutig guten und einer eindeutig bösen Seite. Trotzdem erfüllt er genau seinen Zweck, denn auch als Nicht-Marvel-Nerd fühlst du dich über 2 Stunden 14 Minuten Filmdauer stets unterhalten.

 

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Laura Krimmer
Autor(in): Laura Krimmer
Redakteurin für QUADRATAUGE – Festangestellt bei der Webedia-Group, zu der auch moviepilot.de und filmstarts.de gehören. | Berufserfahrung: Arbeitete zuvor mehrere Jahre als Redakteurin für Mode- & People-Redaktionen wie OK!, Stylebook.de und klatsch-tratsch.de . | Ausbildung: Universität Hagen | Spezialgebiete: Reality-TV, Mode, People und Frauenpower | Lieblingsfilme und -serien: Tatsächlich Liebe, The Arrival und Modern Family | Wie das Team sie sieht: Von Pop-Starlets bis Rap-Gangster, von Kinderfilmen zu Oscar-Dokus, vom Grammy über die Fashion-Week bis hin zum Oscar - Laura liebt Popkultur mit allen ihren Facetten und endlosen Verknüpfungen.
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