Bild aus der Serie Attack on Titans
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Die besten Anime-Serien bei Netflix: Alle Klassiker und neuen Hits

Netflix hat sich mit den Jahren zu einem verlässlichen Lieferanten von Top-Anime-Serien entwickelt. Ob aufgekauft oder sogar selbst produziert, das Angebot des Streamingdienstes wächst ständig. Doch welche Serien lohnen sich wirklich? Egal ob Kult-Klassiker oder brandneues Highlight, in unserer Liste findet ihr die besten Anime-Serien bei Netflix.

Naruto: Der Anime-Klassiker der Kindheit

Der zwölfjährige Waise Naruto ist ein sozialer Außenseiter, seit sein Vater den gefährlichen neunschwänzigen Fuchsdämon in seinem Körper versiegelt hat. Doch davon lässt sich der aufgeweckte Junge nicht unterkriegen: Er will der mächtigste Ninja seines Dorfes werden.

Bild aus der Serie Naruto
Naruto gehört zu den beliebtesten Animes aller Zeiten | © KSM Anime

Sein Mut und seine aufgeweckte Art bringen ihm bald den Respekt und die Freundschaft seiner Kameraden ein.

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Darum solltest du Naruto sehen:

Naruto ist zusammen mit der Fortsetzung Naruto: Shipudden einer der langlebigsten und beliebtesten Anime-Serien überhaupt. In ihr wird man in eine aufregende, von Kriegen zerrissene Welt hineingeworfenen, wo hinter jeder Ecke ein neuer moralischer Abgrund und ein tragisches Schicksal lauert. Doch so finster wie das klingt, ist es letztendlich nicht, denn die wahren Themen in Naruto sind Freundschaft, Liebe und das Streben nach Frieden.

Hinzu kommen jede Menge vielschichtiger Figuren wie Einzelgänger Sasuke, Querdenker Shikamaru oder der Kopie-Ninja Kakashi: Hinter jedem Charakter steckt eine spannende Geschichte, die seine Ursprünge, Charakterzüge und Beweggründe näher beleuchtet. Dasselbe gilt auch für die Bösewichte, die eben keine diabolisch-eindimensionalen Fassaden bleiben, sondern stets mit nachvollziehbaren Motivationen agieren.

Bild aus der Serie Naruto
Aus den Kämpfen gehen die Kontrahenten meist nicht unverletzt heraus | © KSM Anime

Konflikte gipfeln in so emotionalen wie packend inszenierten Kämpfen, die dank herumfliegender Wurfsterne und mächtiger, abwechslungsreicher Fähigkeiten nicht nur ein regelrechtes Feuerwerk auf dem Bildschirm entfachen, sondern stets auch eine taktische Komponente beinhalten. Ein Muss für jeden Anime-Fan!

Lass die Finger weg, wenn:

…du für Narutos ständiges Gekrähe („Ich werde eines Tages Hokage!!“) keinen Nerv hast. Du wärst mit Sicherheit nicht der erste, auch wenn die zahlreichen tollen Geschichten und spannenden Charaktere dafür mehr als entschädigen. Dass in Naruto Kämpfe des öfteren in blutigen Wunden resultieren und so mancher Feind ganz schön fies daherkommt, muss vor allem in Bezug auf ein jüngeres Publikum im Hinterkopf behalten werden.

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Bleach: Fette Schwertkämpfe mit Hammersoundtrack

Der junge Ichigo Kurosaki kann Geister sehen, doch als ihn die Todesgöttin Rukia vor dem Tod bewahrt, wird sein Leben sogar noch abgedrehter. Denn diese überträgt ihre Kräfte auf Ichigo, weshalb er fortan mit einem riesigen Schwert gegen Bedrohungen aus dem Jenseits antreten muss.

Bild aus der Serie Bleach
Ichigo und seine Freunde in Bleach | © Kaze Anime

Darum solltest du Bleach sehen:

Von Bad Ass-Charakteren wie dem kampflüsternen Zarachi Kenpachi über den stilbewussten Schwarz-Weiß-Look bis hin zum fetzig-verzerrten Elektro-Soundtrack: Bleach hat die Coolnes schlicht gepachtet. Die Höhepunkte der Serie bleiben aber die epischen Schwert-Duelle, in deren Verlauf ganze Häuserblocks zerteilt werden, Kontrahenten durch die Gegend fliegen und sich gegenseitig in blutige Stücke schneiden.

Spannend sind dabei nicht nur die Kämpfe selbst, sondern auch, welche Formen und Fähigkeiten die jeweiligen Schwerter (Zanpakutos genannt) annehmen können. Denn jedes Schwert verfügt über verschiedene Kräfte und kann sich in zwei immer mächtigeren Ausbaustufen manifestieren. Die Enthüllung eines Bankais, also der höchsten Stufe eines Zanpakutos, jagt einem immer wieder eine Gänsehaut über den Rücken.

Bild aus der Serie Bleach
Die Kämpfe sind definitiv die Highlights von Bleach | © Kaze Anime

Lass die Finger weg, wenn:

…du auf ausgefeilte Geschichten und hintergründige Figuren stehst. Bleach bietet viel Bombast und große Momente, alles andere muss dafür aber zurücktreten. Dass die Serie mit zunehmender Laufzeit auch immer mehr Füllepisoden ohne Anbindung zur Hauptstory bietet, dürfte den meisten auf die Nerven gehen. Deshalb könnt und solltet ihr diese vielleicht einfach überspringen. Glaubt uns: Ihr tut euch damit einen Gefallen.

Von Bleach gibt es übrigens auch eine Realfilm-Adaption. Es ist nur eine von vielen starken Live-Action-Verfilmungen von Animes.

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Cowboy Bebob: Jazz, Sci-Fi und Film Noir

Wir folgen den Weltraum-Kopfgeldjägern Spike Spiegel, Jet Black, Faye Valentine und Ed, die auf ihrem Raumschiff Bebob intergalaktische Abenteuer erleben.

Bild aus der Serie Cowboy Bebop
Protagonist Spike Spiegel in Cowboy Bebop | © AV Visionen GmbH

Darum solltest du Cowboy Bebob sehen:

Cowboy Bebob gilt als Vorreiter des Genres und hat seit dem Ende der Neunziger längst Kultstatus erreicht. Verantwortlich dafür dürfte vor allem die locker-verspielte Art und Weise sein, mit der die Serie Aspekte von Science-Fiction, Western und Film noir mit Elementen des Gangster- und Kung-Fu-Films angereichert und vermischt werden. Die ganze Galaxie lebt und pulsiert hier zu den Klängen von Jazz, hat ihre schönen, aber auch tieffinsteren Seiten.

Und das trifft insbesondere auch auf die Mitglieder unserer Kopfgeldjäger-Truppe zu, die in der Serie so nahbar, vielseitig und glaubhaft wirken, wie es Charaktere sonst selten tun. Jeden von ihnen umgibt eine eigene Aura, die ihrem Humor, ihren Bewegungen und ihren Abgründen eine ganz persönliche Note verleiht. Und von letzteren gibt es viele, die es im Laufe der Episoden zu enthüllen gilt…

Bild aus der Serie Cowboy Bebop
Auch Action kommt in Cowboy Bebop nicht zu kurz | © AV Visionen GmbH

Lass die Finger weg, wenn:

…du eine spektakuläre Weltenretter-Saga erwartest, denn das ist Cowboy Bebob mit Sicherheit nicht. Die Geschichten dieser Serie sind wesentlich kleiner in ihrer Tragweite, mal actiongeladen und aufregend, mal ruhig-tiefgründig und ganz persönlich. Denn auch wenn es hier einige verdammt coole Kampfszenen gibt, der Fokus liegt klar auf den vier Protagonisten als Individuen, wo sie herkommen und was sie bewegt.

Du stehst auf Anime-Klassiker? Wir präsentieren dir die besten neuen Animes wie Your Name und Co. im Studio Ghibli-Stil.

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Rurouni Kenshin: Töten oder nicht Töten?

Auch Rurouni Kenshin zählt zu den Klassikern des Animes und erzählt die Geschichte des titelgebenden Schwertkämpfers Kenshin, der sich von seinem mörderischen Wesen zu Kriegszeiten abwenden und nie wieder jemanden töten will. Fortan schwört er aller Gewalt ab und benutzt seine Klinge nur noch mit der stumpfen Seite.

Bild aus Rurouni Kenshin
Kenshin tötete in seinem alten Leben viele Menschen | © AV Visionen GmbH

Darum solltest du Rurouni Kenshin sehen:

Rurouni Kenshin ist vor allem zu Beginn eine alles andere als ernste Angelegenheit. Viel Witz und Slap-Stick spielen eine Rolle, vor allem zwischen Kenshin und seinen neuen Gefährten, denen er nach und nach begegnet. Doch gerade dieser Humor entpuppt sich bald als Mittel, um die dramatische Wirkung zu erhöhen, wenn der Held mit seiner gewaltfreien Philosophie in Bedrängnis oder seine Freunde in Gefahr geraten.

Denn sobald sich Kenshins Albernheit in Ernst verwandelt, kann man die Atmosphäre förmlich schneiden. Es geht nicht nur um einen Kampf auf Leben und Tod, sondern auch um Ideale und den Widerstreit zwischen zwei Glaubenssystemen. Kann Friedfertigkeit wirklich alles überwinden oder bleibt zum Schluss doch nur kompromisslose Gewalt, um die zu schützen, die einem wichtig sind?

Bild aus Rurouni Kenshin
Kenshin macht Ernst | © AV Visionen GmbH

Lass die Finger weg, wenn:

…du die albernen Passagen gar nicht ertragen kannst. Außerdem wirkt die Ästhetik für heutige Standards schon etwas altbacken, was den einen oder anderen vielleicht abschrecken könnte.

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Fullmetal Alchemist: Brotherhood: Anime mit Tiefe

Als die Brüder Edward und Alphonse Elric ihre verstorbene Mutter mithilfe von Alchemie von den Toten zurückholen wollen, geht etwas gehörig schief: Ed verliert Arm und Bein, während die Seele seines jüngeren Bruders an eine Rüstung gebunden wird. Um ihre ursprünglichen Körper zurückzubekommen, schließen sich die beiden den Staatsalchemisten an und werden somit zu „Hunden des Militärs“.

Bild aus der Serie Fullmetal Alchemist: Brotherhood
Die Brüder Elric wollen ihre Körper zurück | ©KSM

Darum solltest du Fullmetal Alchemist: Brotherhood sehen:

Fullmetal Alchemist: Brotherhood ist einer der Animes, die innerhalb kürzester Zeit eine enorme emotionale Schlagkraft entfalten. Dies beginnt schon bei der bestürzenden Geschichte um die beiden Brüder, die nach dem Tod ihrer Mutter noch so viel mehr verlieren und setzt sich in jeder einzelnen Folge, jeder neuen Figur und jeder Momentaufnahme fort. Dabei halten sich Tragik und Humor, rasante Action und unterhaltsame Verschnaufpausen stets in der Waagschale.

Im Gegensatz zur ersten Anime-Umsetzung des gleichnamigen Mangas fühlt sich hier nichts überflüssig an, alles gehört zum großen Ganzen und jedem noch so kleinen Charakter wird Raum zur Entfaltung, Entwicklung und zum Ans-Herz-Wachsen gegeben. Neben dem packenden Haupthandlungsstrang (zu dem wir nicht mehr verraten wollen) werden dazu aber auch noch Themen wie Verlust, der Wert des Lebens und die Konsequenzen von Krieg und Gewalt angesprochen.

Bild aus der Serie Fullmetal Alchemist
In Fullmetal Alchemist: Brotherhood werden ernste Themen behandelt | ©KSM

Lass die Finger weg, wenn:

…du kein Herz hast.

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Attack on Titans: Brutaler Existenzialismus in Reinform

Die Welt wird von Titanen beherrscht, von grotesken, nackten Riesen, deren einziger Antrieb das Töten und Vernichten von Menschen zu sein scheint. Die letzten Überlebenden haben sich in einer gewaltigen Stadt verschanzt, die von mehreren Ringen turmhoher Mauern umschlossen ist. Doch eines Tages wird der Albtraum Wirklichkeit: Der Wall wird durchbrochen und Titanen strömen in den Bezirk des jungen Eren Jaeger …

Bild aus der Serie Attack on Titans
Ein hoffnungsloser Kampf? Mensch gegen Titan | ©Kaze Anime

Darum solltest du Attack on Titan sehen:

Attack on Titans macht einem von Anfang an keine Illusionen: Die Menschheit ist dem Untergang geweiht. Düster, brutal und erbarmungslos wird vorgeführt, wie wenig Macht die kleinen fragilen Menschen gegenüber den übermächtigen Titanen verfügen. Und genau das macht auch den Reiz der Serie aus: Denn mit den schockierenden Eindrücken des Schlachtfelds stellt sich beim Zuschauer schnell ein Existenzialismus ein, der auch die Protagonisten in ihrem Handeln und Denken leitet.

Wir lernen neue Charaktere kennen und schätzen, nur um sie im nächsten Moment grausam verschlungen oder gebrochen werden zu sehen. Ob Zivilist, trainierter Rekrut oder erfahrener Veteran: Vor dieser Hoffnungslosigkeit sind alle gleich, im Meer aus Blut und Tod greifen Verzweiflung, Panik und Resignation um sich.

Bild aus der Serie Attack on Titans
Wie Pfeile schießen Eren und seine Gefährten in die Schlacht | © Kaze Anime

Zusätzlich hat Attack on Titan in Sachen Zeichenstil und Animationstechnik schlichtweg das Beste zu bieten, was derzeit auf dem Markt ist. Insbesondere das Gefühl von Geschwindigkeit weiß immer wieder zu beeindrucken, wenn die Soldaten mit ihren dampfgetriebenen Geschirren elegant zwischen Häusern und ihren Gegnern umherwirbeln – nur um im nächsten Moment gegen eine Wand geklatscht zu werden.

Lass die Finger weg, wenn:

…du schwache Nerven hast, denn Attack on Titans versprüht einen beträchtlichen Gewaltgrad. Falls dir bei viel Blut, abgetrennten Gliedmaßen oder markerschütternden Todesschreien die Beine schwach werden, solltest du von der Serie vielleicht absehen. Im Gegenzug dürften alle Game of Thrones-Jünger, denen nach all den Fan-Theorien in der 8. Staffel zu wenig brutal gestorben wird, hier auf ihre vollen Kosten kommen…

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One Punch Man: Zu stark für einen Superhelden

Saitama ist der mächtigste Superheld des Planeten, der jeden Gegner mit einem Schlag besiegt. Das ist zwar schön und gut, aber auch ziemlich langweilig. Denn für was ist man schließlich ein Held, wenn nicht einmal die schlimmsten Bedrohungen der Menschheit noch eine Herausforderung darstellen?

Bild aus der Serie One Punch Man
Saitama ist im Prinzip unbesiegbar | ©Kaze Anime

Darum solltest du One Punch Man sehen:

One Punch Man lebt zum einen von seinen klasse Animationen und epischen, alles zerstörenden Kämpfen, zum anderen von einem schrullig-sympathischen Humor und so verrückten wie mächtigen Charakteren. Oder habt ihr schonmal von einem Superhelden gehört, der so lange trainiert hat bis ihm alle Haare ausgefallen sind?

Überhaupt gehört Saitama nicht zu den 08/15-Helden wie man sie zum Beispiel aus dem gewaltigen Figuren-Arsenal der Marvel-Filme kennt. Seine unglaublichen Kräfte haben ihn schlichtweg leidenschaftslos gegenüber den meisten Dingen im Leben gemacht, was man stets leicht an seiner ausdruckslos-leeren Miene erkennen kann. Stattdessen zockt er lieber Videospiele und geht auf Schnäppchenjagd im Supermarkt. Nicht unbedingt ein Sinnbild des üblichen Helden-Ideals.

ild aus der Serie One Punch Man
Sieht so das Gesicht eines Helden aus? | ©Kaze Anime

Gerade Saitamas sprichwörtliche Übermacht dürften Anime-Kenner schnell als heftiges Augenzwinkern erkennen, schließlich sind Genre-Klassiker wie Dragonball für ihre planetenzerstörenden Over-the-Top-Angriffe bekannt. Nicht umsonst erinnern also auch einige Figurendesigns der Bösewichte an bekannte Vorbilder, inklusive absurder Origin-Stories und noch bekloppteren Spezialfähigkeiten.

Lass die Finger weg, wenn:

…du mit Superhelden und der Einteilung in Kräfteskalen nichts anfangen kannst. Denn in der Welt von One Punch Man sind Helden institutionalisiert. Ein Teil der Geschichte dreht sich immer wieder um die verschiedenen Kategorien dieser Beschützer, welchen Rang sie einnehmen und wer stärker ist.

Auch hierbei handelt es sich natürlich um einen Seitenhieb auf verbreitete Anime-Motive, doch das muss ja nicht zwingend jedermanns Sache sein.

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My Hero Academia: Heiß umkämpfte Superhelden-Universität

Der größte Traum des jungen Izuku Midoriya ist es, Superheld zu werden. Doch leider hat er keinerlei Kräfte. Dann aber begegnet er dem berühmtesten Helden aller Zeiten, All Might, der ihm prompt seine Fähigkeiten vererbt. Nun muss Midoriya an der Akademie nur noch lernen, diese zu kontrollieren…

Bild aus My Hero Academia
Izuku Midoriya und seine Klassenkameraden | ©Kaze Anime

Darum solltest du My Hero Academia sehen:

My Hero Academia ist eine der neuesten Hit-Serien aus Japan und könnte mit der Zeit tatsächlich zu Genre-Größen wie Naruto, One Piece und Co. aufschließen. Die nötige coole Optik, die spannenden Charaktere und die aufregende Welt hat der Superhelden-Anime in jedem Fall dazu.

Auch die spannenden Auseinandersetzungen können überzeugen und sehen nicht nur gut aus, sondern bringen auch ein gehöriges Maß an Abwechslung mit sich. Während sich die einen mit elaborierten Taktiken und Kräften ins Gefecht werfen, die im ersten Moment nicht fürs Kämpfen geeignet scheinen, führen andere gleich zwei Anime-typische Großkaliber wie Feuer- und Eisstürme gleichzeitig ins Feld.

Lass die Finger weg, wenn:

…du eine besonders innovative Geschichte suchst, denn das liefert My Hero Academia nicht wirklich. Hauptfigur Midoriya hat die Anime-Protagonisten-Charakteristika vom Reißbrett, die man so schon hundertmal gesehen hat. Den sozialen Außenseitertypus, der sich kaum um sich selbst aber noch viel mehr um seine Freunde kümmert, große Träume hegt und durch seine Engagement sein ganzes Umfeld verzückt, kennen wir zum Beispiel aus Naruto schon zur Genüge.

Doch auch wenn die Geschichte nichts Neues erzählt, sollte man No Hero Academia allein wegen den weiteren coolen Figuren und der klasse Atmosphäre trotzdem eine Chance geben. Obwohl die Serie das Rad nicht unbedingt neu erfindet, hat das dadurch angetriebene Superhelden-Anime-Gefährt noch immer eine ganz schöne Wucht.

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Tim Seiffert
Autor(in): Tim Seiffert
Redakteur bei QUADRATAUGE – Festangestellt bei der Webedia-Group, zu der auch weitere Filmexperten wie moviepilot.de und filmstarts.de gehören. | Berufserfahrung: Vor QUADRATAUGE absolvierte Tim ein Volontariat bei den Filmportalen moviepilot und filmstarts. | Ausbildung: Er studierte Germanistik und Politikwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. | Spezialgebiete: Ist unser Spezialist für Netflix-Serien aller Genre. Experte für Fantasy, Comics, Marvel- und DC-Filme. Kennt sich bestens mit Actionfilmen, Thrillern und jeglichen Formen von Sci-Fi und Dystopien aus. Musikwurzeln in der Punk-, Hardcore- und Metal-Schiene. | Lieblingsfilme und –serien: Oldboy, Lady Snowblood, Reservoir Dogs, Peaky Blinders, Game of Thrones, Daredevil | Wie das Team ihn sieht: Schreiberling mit Faible für Düster- oder Abgedrehtes, Comics und das südkoreanische Kino. Hat für die meisten französischen Komödien nicht viel übrig und ist weiterhin zutiefst verunsichert, ob Dwayne Johnson bald in jedem Franchise mitspielt.

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